21.04.2016, 17:10 Uhr

Richtfest am Dach der "Intensiv"

Am Dach: Christian Rath (4.v.l.) und Karlheinz Tscheliessnigg (2.v.l.) berichteten vom Baufortschritt.

Der Rohbau der neuen LKH-Intensivstation steht. Im Jänner geht diese in Betrieb.

Der Zubau an das LKH Feldbach nimmt Form an. Bei der "Dachgleichenfeier" konnte Betriebsdirektor Christian Rath die geplante Inbetriebnahme der Intensivstation für Jänner des nächsten Jahres ankündigen. 14 Intensivbetten gibt es künftig im neuen Trakt. Die bestehende Station mit acht Betten wird nach der Übersiedelung bis Mitte 2017 zu einer Aufwachstation umgebaut. Insgesamt werden rund 10 Millionen Euro in den Kages-Bau investiert.
Die neue Intensiveinheit mit den Nebenräumen entsteht im 1. Obergeschoss im Bereich der Notfallzufahrt. Was eine große Herausforderung gewesen sei, wie Rath betonte. "Der Bereich ist quasi die Nabelschnur", weil hier die Patienten ankommen würden.

Impuls für Bauwirtschaft

Für Kages-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg ist der Zubau ein wichtiger Baustein in der Entwicklung des LKH Feldbach-Fürstenfeld: "Nach der erfolgreichen Etablierung der Neurologie am Strandort Feldbach und der Tagesklinik in Fürstenfeld setzen wir mit der Modernisierung der Intensiveinheit einen weiteren zukunftsorientierten Schritt in der Ausrichtung des Spitalsverbundes." Vom Bauprojekt in hohem Maße profitieren würden die Patienten wie auch die regionale Bauwirtschaft.
Die 10 Millionen seien ein Zeichen dafür, dass sich in der Kages etwas tue, wie Gesundheitslandesrat Christopher Drexler mit Verweis auf die große Strukturreform betonte. Sonst höre man immer nur vom Sparen. Drexler: "Wir wollen eine qualitätsvolle flächendeckende Versorgung." Feldbach sei ein Baustein des Ganzen.

Von der Baustelle

Standort Feldbach
• Baubeginn: Oktober 2015, Inbetriebnahme Intensiveinheit: Jänner 2017, Inbetriebnahme Aufwachraum: Juni 2017, Investition: 9,62 Millionen Euro, Bruttogeschossfläche: 1.414 m².
• Leistungsdaten Rohbau: 1.080 m³ Beton (110 Lkw-Ladungen); 4.600 m² Schalung für Fundament, Wände, Decken und Stützen; 220 Tonnen Stahl
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