28.06.2016, 08:47 Uhr

Mit voller Kraft in die Elektromobilität

Gemeinsame Kraftanstrengung: Bürgermeister und Projektverantwortliche (LEA) der Energiemodellregion sind zufrieden.

Es gibt bald 17 Stromtankstellen von Unterlamm bis St. Anna am Aigen.

Die Klima- und Energiemodellregion Netzwerk GmbH setzt auf die Elektromobilität. "Wenn du einmal mit einem Elektroauto gefahren bist, steigst du in kein anders mehr ein", glüht Bürgermeister Manfred Reisenhofer für eine nachhaltige Mobilitätszukunft. Die Gemeinden Unterlamm, Fehring, Kapfenstein, St. Anna am Aigen und Riegersburg wollen eine Vorzeigeregion in Sachen E-Mobilität werden. Die Gemeindefahrzeuge laufen teils bereits mit Elektromotor. Und die Bürgermeister Johann Winkelmaier und Manfred Reisenhofer fahren auch privat ein schmuckes Elektroauto. "Als Bürgermeister muss man Vorbild für die Bürger sein", so Manfred Reisenhofer.

Keine Ausrede
Die Ausrede, man könne kein Elektroauto kaufen, weil es keine Ladestellen gäbe, lassen die Bürgermeister nicht gelten: "Wir haben in unseren fünf Gemeinden ab Herbst 17 Ladestationen", betont Fehrings Vizebügermeister Franz Fartek. Es gibt schon jetzt deutlich mehr Stromtankstellen als solche für fossile Treibstoffe. Dank der Initiative von Aleksandra Piecak-Maitz wird mittlerweile auch in St. Anna ein E-Bike-Verleih angeboten. Und in Unterlamm übernimmt Radsport Samer den E-Bikeverleih. Riegersburg bietet neben zwölf E-Bikes zwei E-Autos zum Verleih an und baut momentan eine Buchungsplattform auf. Zudem decken die Gemeinden ihren Stromverbrauch teils mit Fotovoltaik. Weitere Anlagen sind in Planung. Das Bewusstsein der Bevölkerung wird am 7. und 8. Juli bei den "Erlebnistagen für Energieautonomie" gefördert.
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