11.06.2016, 11:36 Uhr

50 Millionen Euro für unsere Regionen

Diese 15 Leader-Regionen wurden für den Zeitraum von 2014 bis 2020 festgelegt. (Foto: Land Steiermark)

Das einwohnerstarke Vulkanland erhält mit 4 Millionen mehr Geld als andere Regionen.

Abwanderung, Stadt-Land-Gefälle, Speckgürtel – wir kennen sie alle, die Schlagworte, die mehr oder weniger ein und denselben Trend beschreiben: Menschen verlassen ihren Geburtsort und ziehen in die Ballungszentren – wie etwa aus unseren südlichen Bezirken nach Graz und Umgebung.
Um die steirischen Regionen zu stärken und zu attraktivieren und damit besonders der letztlich für den Steuerzahler teuren Abwanderung aus einzelnen Teilen der Steiermark Einhalt zu gebieten, hat sich die Landesregierung auf eine Förderstrategie für die Jahre bis 2020 geeinigt.
Teil dieser Förderstrategie ist einerseits das Leader-Programm, das mit der Festlegung auf insgesamt 15 steirische Leader-Regionen, wie zum Beispiel auf unser Steirisches Vulkanland, künftig an der Steigerung der regionalen Wertschöpfung arbeitet. Rund 50 Millionen Euro nimmt das Land dafür in den kommenden Jahren in die Hand.
Die Lokale Agenda 21 ist das zweite Förderinstrument, das mithilfe aktiver Beteiligungsprozesse die Bürger direkt einbindet. Hier entstehen beispielsweise Bürgerräte, die nach erfolgten Gemeindefusionen den Zusammenhalt stärken sollen. Über eine halbe Million Euro werden in derartige Beteiligungsprojekte fließen. Für den Ressortverantwortlichen Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer sind das "Vorzeigeprojekte für die gelebte steirische Regionalentwicklung."

4 Millionen für 100.000 Leute

"Wir haben bislang 20 Projekte eingereicht", informiert Obmann Josef Ober über den Stand der Dinge. Das heißt, rund 60 Prozent des Budgets für das Steirische Vulkanland sind vergeben. Für die 100.000 Einwohner sind insgesamt etwas mehr als vier Millionen Euro geparkt. Die Schwerpunkte liegen hierzulande auf der Zukunftsfähigkeit hinsichtlich Regionalentwicklung, Lebensraum und Lebenskultur.
"Inhaltlich wurde zuletzt viel vorbereitet", so Ober, jetzt gehe es um die Umsetzung – auch in den einzelnen Gemeinden. Zum Beispiel werden wie etwa in Fehring gerade Wirtschaftsservicestellen eingerichtet.

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