24.05.2016, 10:29 Uhr

Die Lagune öffnet sich der Welt

Unternehmer finden in der "Grünen Lagune" ideale Bedingungen für eine gute Entwicklung vor.

Der Wirtschaftspark in Fehring erfährt eine Aufwertung. Dafür sorgt eine neue Straße.

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Standortpolitik und zur Entwicklung der Wirtschaftskraft ist die verkehrstechnische Anbindung. Fehring ist nicht nur geografisch im Eck, sondern ohne gute Straßeninfrastruktur auch wirtschaftlich im Abseits. Das wird sich ändern. Die neue Verbindungsstraße vom Wirtschaftspark zur L 207 soll Anfang 2018 fertig sein. Baubeginn ist noch heuer zum Jahresende hin.
Die Straße führt vom Kreisverkehr beim Wirtschaftspark "Grüne Lagune" über eine Brücke über die Gleise hin bis zur Unterlammer Straße. Die Finanzierung dieses Streckenabschnittes übernehmen die Stadtgemeinde Fehring und die ÖBB. Das letzte Teilstück von der Unterlammer Straße bis zur Einbindung in die L 207 bei der Firma Engel ist Sache des Landes. Der Bahnübergang in diesem Bereich soll versetzt werden. Fehrings Bürgermeister Johann Winkelmaier: "Der politische Wille ist da. Planungstechnisch ist alles mit Landesrat Leichtfried fixiert." Inzwischen ist Jörg Leichtfried ins Bundesministerium gewechselt. Winkelmaier hofft trotzdem darauf, dass die Bauarbeiten an allen Straßen-etappen gleichzeitig in Angriff genommen werden können.


Aufwertung des Raumes

Die verkehrstechnische Erschließung des Raumes soll den Industriestandort aufwerten. Durch die vernünftige Anbindung erfährt der Standort Fehring auch eine bessere Wahrnehmung. Im Besonderen durch die S 7, die Fürstenfelder Schnellstraße, wird die Achse Bad Radkersburg-Fürstenfeld stärker befahren werden. Letztlich erhofft sich Winkelmaier davon die Ansiedelung neuer Betriebe. Zusätzlich positiv: Die neue Straße wird zu einer Verkehrsberuhigung im Gebiet von Brunn führen.


Wohnen im Zentrum

Fehring ist neben Heimat für viele Betriebe auch eine Stadt zum Wohnen. Im Speziellen in Zentrumsnähe entstehen gerade neue Einheiten. In der Dammwaldstraße baut die Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft Köflach (SGK) 14 Wohnungen auf Mietkaufbasis. In der Sinzingergasse entstehen zurzeit sechs Maisonetten.
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