14.09.2016, 00:00 Uhr

Von Frau Hitt und anderen

Angela Jursitzka und ihr Helmut mit dem Buch "Die Ehre der Frau Hitt" (122 S.), Verlag 'Bibliothek der Provinz' (15 Euro).

Die Innsbrucker Autorin Angela Jursitzka rettet die Ehre der Frau Hitt und liest am 21. September in Scharnitz.

SCHARNITZ. Wer kennt sie nicht, die Sage von "Frau Hitt", die hoch über Innsbruck thront? Und was tun da Drachen, Riesen Haymon und Thyrsus am Seefelder Plateau oder im Tal? Die Innsbruckerin Angela Jursitzka packte mehrere Sagen und viele weitere Erzählungen in ihr neues Buch "Die Ehre der Frau Hitt", aus dem sie am Mittwoch 21. September um 19:30 Uhr im Kulturgasthaus Alte Mühle in Scharnitz lesen wird. Veranstaltet wird die Lesung vom Porta Claudia-Verein und dem Kunst- und Kulturverein.
Es wird eine emotionale Buchpräsentation: Ihre Kurzgeschichten verknüpft Angela mit eigenen Erlebnissen, mit guten und bösen Erinnerungen und mit aktuellen Geschehnissen und gesellschaftlichen Taten und Untaten. So auch die sehr kurze Geschichte eines kleinen Mädchens, das sich an den Peinigern rächt, die ihre Schulfreundin missbraucht haben. Eine tiefgründige Erzählung, mit der Jursitzka sicher einige ZuhörerInnen schockiert, Rachegelüste befriedigt oder nachdenklich zurücklassen wird.
Unterstützt wird Jursitzka bei der Lesung in Scharnitz von ihrem Helmut – sicherlich auch mit dem nötigen Humor, der die beiden bereits über 58 Ehejahren zusammen hält.

Erst mit 50 begonnen ...
Angela Jursitzka, geboren am 25.10.1938 in böhmisch Leipa, flüchtete 1946 aus der Tschechoslowakei und landete in Wattens. Heute lebt Jursitzka mit ihrem Mann in Innsbruck, haben drei Kinder und einige Enkel. Mit dem Schreiben begann Jursitzka erst mit 50 Jahren. "Ich habe das letzte Jahrhundert angefangen, Geschichten aufzuschreiben, dazwischen sind noch andere Bücher (z.B. "Alle Kriege wieder", Anm. d.Red.) entstanden." Übrigens: Der 2013 verstorbene Bischof Reinhold Stecher hat Jursitzkas "Frau Hitt"-Version gelesen und in einem persönlichen Brief an Jusitzka ihren Mut zum Fabulieren gelobt und sich bedankt.


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