17.06.2016, 09:03 Uhr

Bergwege-Gütesiegel für Tourismusregionen Seefeld und Innsbruck

(von li.): LHStv Josef Geisler, Dir. Markus Graf (TVB Olympiaregion Seefeld), Dir.-Stv. Christoph Stock (TVB Innsbruck und seine Feriendörfer), Sport-Abteilungsleiter Reinhard Eberl. (Foto: Land Tirol/Steiner)

Hervorragender Zustand, beste Betreuung, einheitliche Markierung und die richtige Schwierigkeitseinteilung: Bergwege und Wandergebiete mit diesen Eigenschaften erhalten das Gütesiegel des Landes Tirol.

REGION. „Das Gütesiegel bürgt für Qualität und Sicherheit im alpinen Gelände und garantiert darüber hinaus Naturerlebnisse der Extraklasse“, sagte Sportreferent LHStv Josef Geisler anlässlich der Verleihung des Gütesiegels an diverse Tiroler Tourismusverbände sowie der Prämierung einzelner Wege als „Tiroler Bergweg mit Auszeichnung“.
Insgesamt 35 Tiroler Bergwegen wurde das Prädikat „Tiroler Bergweg mit Auszeichnung“ im Landhaus in Innsbruck verliehen. Neun der heuer prämierten Wege befinden sich im Großraum Innsbruck. Die Tourismusverbände Innsbruck und seine Feriendörfer sowie der Tourismusverband Olympiaregion Seefeld erhielten das Bergwege-Gütesiegel für die Betreuung der Bergwandergebiete entsprechend den Richtlinien des Tiroler Wander- und Bergwegekonzeptes.

„Tiroler Bergweg mit Auszeichnung“ – Bezirke Innsbruck Stadt und Land-West:

Goetheweg
Nordkette/Karwendel (Innsbruck und seine Feriendörfer)

Stiften-Steig
Zirl/Solstein (Innsbruck und seine Feriendörfer)

Hintereggensteig
Telfs/Hohe Munde (Innsbruck und seine Feriendörfer)

Seefelder-Spitz-Weg
Seefeld/Rosshütte (Olympiaregion Seefeld)

Eigenverantwortung am Berg

Seit 1984 gibt es Tiroler Bergwege-Gütesiegel. Kriterien für die Verleihung sind die Schwierigkeitseinteilung der Wege, die Entschärfung von Gefahrenstellen und eine einheitliche Markierung samt dazugehörigen Wegtafeln sowie Gesamtinformationen für Wanderer an den Ausgangspunkten und Info-Zentren der Wandergebiete. Das Gütesiegel wird ausschließlich für Wander- und Bergwege, nicht aber für alpine Routen vergeben. „Wir wollen niemanden in falscher Sicherheit wiegen. Das Gütesiegel ist kein Ersatz für eine umsichtige sowie dem Können und der Kondition angepasste Routenplanung“, verweist LHStv Josef Geisler, der in der Landesregierung auch für die Bergrettung zuständig ist, auf das hohe Maß an Eigenverantwortung am Berg.
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