16.03.2016, 14:56 Uhr

Es tuat so weh, wenn ma verliert...

eine meiner Lieblingsnummern von Rainhard dem Großen und wie zutreffend scheinbar für den Wahlausgang der Gemeinderatswahlen in Zirl.

So war bereits letzte Woche von einem schwer gezeichneten Josef Kreiser zu lesen, der aber ohne Verbitterung in die Zukunft gehen möchte und keine Wahlempfehlung für die Stichwahl abgeben möchte, außer, dass es ein erfahrener Politiker sein soll.

Bereits da war mir klar, wen er damit favorisieren würde UND, dass die Verbitterung doch enorm groß sein muss. Dass ihm seine Gläubiger folgen werden und sich an jener Frau rächen, die sechs Jahre Zirl aktiv zum Sturz gebracht hat, scheint politisch und kritisch denkenden Menschen, wie mir dann doch nur eines zu bestätigen: Dass es absolut richtig war, diese Liste aus der Verantwortung zu entlassen!

Einmal mehr bestätigt darin, dass es dringend notwendig war einen Machtwechsel zu erzielen, zeigt dann auch Seite 28 der heutigen Bezirkszeitung, linke Spalte. Da steht doch glatt ein Beitrag darüber, dass Zirl aktiv nun gegen Verhetzung vorgehen wird und dass die Verhetzung darin verwirklicht sein soll, dass Menschen sich kritisch über Zirl aktiv äußern.

Nun ist mir persönlich kein Anlass bekannt, der den Tatbestand der "Verhetzung" verwirklicht hätte und ich verabscheue diese inflationäre Benutzung des Wortes für Kritik aller Art, die den Adressaten einfach nicht schmeckt.

Auch frage ich mich, ob alle 3145 Wähler, die NICHT für Zirl aktiv gestimmt haben, nun mit einer Anzeige zu rechnen haben, oder ob sich hier jemand einfach ganz gut als äußerst schlechter Verlierer präsentiert und somit auch gleich sein zweifelhaftes Verständnis von Demokratie preisgibt.

Auf alle Fälle steht für mich fest, dass es an der Zeit war einen politischen Wechsel in Zirl zu erhoffen, wenngleich der Ausgang der Stichwahl seltsam anmutet und man sich schon über die Rolle der Frau und Mutter in einer modern anmutenden Gemeinde Gedanken machen sollte.

Tatsache ist, dass eine Newcomerin einen entscheidenden Schritt getan hat und die Hoffnung lebt, dass die dringend anstehenden Themen - Schulwegsicherheit etc. - sehr bald positiv über die Bühne gebracht werden.

Dass Hanspeter Schneider übrigens bei der letzten Wahl gar nicht geschlagen werden konnte, weil er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hatte und statt ihm Walter Draxl für die SPÖ antrat, sei nur der formellem Vollständigkeit halber auch noch erwähnt!!!
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