13.04.2016, 00:00 Uhr

Unsere neuen Bürgermeister - Sepp Walch, Inzing: "Will Lebensraum mitgestalten"

Der neue Inzinger Bürgermeister Sepp Walch bei der Angelobung in der Hofburg in Innsbruck. (Foto: zeitungsfoto.at)

Inzing hatte die Wahl zwischen vier Bürgermeisterkandidaten: Als Sieger ging Sepp Walch hervor.

INZING. Sepp Walch ist der Nachfolger von Langzeitbürgermeister Kurt Heel. Wir baten ihn zum Interview:

Was hat Sie dazu bewogen in die Politik zu gehen und um das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren?
Bgm. SEPP WALCH: Das Interesse am Dorf und die Möglichkeit den Lebensraum in dem wir wohnen mitzugestalten, haben zur Entscheidung als Bürgermeister zu kandidieren, beigetragen. Die persönliche Alters- und Berufssituation hat die Entscheidung erleichtert.

Welche Projekte sind in naher Zukunft geplant und wo liegt das Potential im Ort?

WALCH: Die Fertigstellung der neuen Trinkwasserleitung mit dem Kleinkraftwerk steht als erstes an. Die Reihung der weiteren Projekte soll in einem Prioritätenkatalog im neuen Gemeinderat definiert werden. Das größte Potential in Inzing sind die zahlreichen engagierten Menschen in den Vereinen und den Institutionen.

Ist es als neuer Bürgermeister schwerer ernst genommen zu werden?
WALCH: Hatte bisher auch kein Problem mit dem ernst genommen werden. Es hat sich für mich dadurch nichts geändert.

Warum scheint das Interesse daran, Bürgermeister zu werden, zunehmend zu schwinden?
WALCH: Die Vereinbarkeit mit Zivilberuf und Politikamt ist bei sehr vielen Berufen nur schwer oder gar nicht möglich. Dadurch scheidet für viele interessierte Bürger/innen die Option Bürgermeister aus. Die Bereitschaft, sich außerhalb einer geregelten Arbeitszeit für die Allgemeinheit zu engagieren, nimmt generell ab.

Sind Sie hauptberuflich Bürgermeister oder üben Sie auch eine andere Tätigkeit aus?
WALCH: Ich habe meine berufliche Tätigkeit deutlich reduziert und mit meinem Arbeitgeber eine flexible Zeiteinteilung vereinbart. Dadurch ist es mir möglich, täglich in der Gemeinde anwesend zu sein.
Inwiefern unterscheidet sich Ihre Politik vom bisherigen Bürgermeister?
WALCH: Das soll die Bevölkerung nach zwei bis drei Jahren beurteilen.
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