12.06.2016, 15:23 Uhr

U11 Mädchen der SU Inzingvolley holen sich 3 Tiroler Titel und den 3.Platz bei der ÖMS

(Foto: inzingvolley)
Die vergangene Saison war eine sehr erfolgreiche für die Nachwuchsmädels der SU Inzingvolley. In der Meisterschaft gaben die drei Mädchen während der gesamten Saison keinen Satz ab und wurden somit Tiroler Meister. Zwei der Spielerinnen, Anna Ebner und Christina Löffler, gewannen für das Adolf-Pichler-Gymnasium zudem im Schul-Mini- und beim Schulbeachbewerb die Goldmedaille. Mit so vielen Titel und der dritten Spielerin, Sophia Humenberger, wurde die Reise nach Pöchlarn in Niederösterreich zur ÖMS, angetreten. Trotz dieser Erfolge waren die Ziele für die Trainerin, Nicole Hecher, nicht allzu groß, Spaß haben und dabei sein war das Motto. In Pöchlarn kochte die Luft in der Halle, nicht nur wegen der heiß-schwülen Temperaturen, sondern auch wegen der 16 spielenden Mannschaften und deren lautstarken Anhängern. In der Gruppenphase gewann Inzingvolley alle Spiele und traf somit sonntags Morgen im Viertelfinale auf die TUS Bad Radkersburg. Das Spiel verlief lange Zeit auf Augenhöhe. Mit guter Kondition und mentaler Stärke konnten sich die Inzinger Mädels jedoch am Ende des Satzes jeweils durchsetzen und gewannen auch dieses Spiel 2:0. Im Halbfinale wartete der spätere österreichische Meister, volley16Wien, und damit Spielerinnen, die den unsrigen körperlich stark überlegen waren. Von dieser Übermacht im Block und Angriff gelähmt, spielten die Inzinger Mädchen nicht das, was sie können. Aber auch das beste Spiel der Inzingvolley hätte für die Wienerinnen derzeit nicht ausgereicht. Sichtlich gezeichnet von dem anstrengendem Spiel und der ersten Niederlage in dieser Saison, galt es die Mädels wieder aufzubauen und für das Spiel um Platz 3, gegen blum VBC Höchst, zu motivieren. Nach einem zögerlichen Beginn fanden die Mädchen dann wieder ins Spiel und mit der Spielfreude kam auch der Siegeswille. Wie in jedem Spiel an diesem Wochenende kämpften die Mädels um jeden Ball und gaben nie auf. Die Trainerin ist vor allem von der mentalen Stärke und der sehr guten Kondition der Mädchen beeindruckt: „Dass sie gut und clever spielen können, das wusste ich, dass sie aber bei den Bedingungen, der Hitze und des extremen Lärmes in der Halle, so fokussiert bleiben können, hat mich positiv überrascht.“ Die Mannschaft und die Trainerin wollen sich auch noch bei der lautstarken und netten Unterstützung der mitgereisten Familien bedanken.
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