11.05.2016, 00:00 Uhr

"Täglicher Erfolg ist Bestätigung"

Christoph Nagiller: "Für mich ist Geld faszinierend, es bietet für jeden so viele Möglichkeiten."

Christoph Nagiller, Hypo-Geschäftsstellenleiter in Telfs, erzählt im Interview über seine Beziehung zu Geld.

Welche Rolle spielt Geld in Ihrem Leben?
CHRISTOPH NAGILLER: Natürlich spielt Geld eine große Rolle in meinem Leben, das ist schon berufsbedingt. Für mich ist Geld faszinierend, es bietet für jeden so viele Möglichkeiten. Mit einer Finanzierung kann man sich Eigentum schaffen in Form einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses. Als Veranlagung können wir für die Pension vorsorgen oder Geld in vielen Formen bedarfsgerecht anlegen. Mit etwas Sorge verfolge ich die Diskussion über die Abschaffung des Bargeldes, viele Kunden sind darüber sehr verunsichert.

Ist Glück etwas, das man sich mit Geld kaufen kann?
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Menschen mit viel Geld nicht immer glücklich sind. Genau das Gegenteil ist oft der Fall. Glück ist für jeden etwas anderes, vielfach ist es eine intakte Familie, Gesundheit und ein sicherer Arbeitsplatz. Für mich heißt Glück Zufriedenheit mit dem was man hat. Als Bankberater versuchen wir gemeinsam mit den Kunden die vorhandenen Mittel bestens einzusetzen, sich bietende Chancen zu nutzen. So gesehen sind wir Unterstützer für die Zufriedenheit unserer Kunden, das ist mir und meinen Mitarbeitern sehr wichtig!

Warum sind Banker besser als ihr Ruf?
Haben wir einen schlechten Ruf ...?! Die Bankbranche als Ganzes hat in den letzten zehn Jahren unter Skandalen, Krisen u. Gier sehr gelitten, das ist unbestritten. Allerdings sehe ich hier einen klaren Unterschied zum persönlichen Berater in der Bank. Als Regionalbank arbeiten wir seit jeher seriös mit unseren Kunden, wir versuchen mit unseren Kunden eine nachhaltige und vertrauensvolle Geschäftsverbindung aufzubauen. In einer guten Kunde-Bank-Beziehung können auch schwierige Themen angesprochen werden. Der tägliche Erfolg mit den Kunden ist unsere Bestätigung, dass wir hier eine sehr gute Arbeit leisten.

Für welchen Erfolg haben Sie am härtesten gearbeitet?
Meine Tätigkeit hier in Telfs macht mir nun seit über 10 Jahren viel Freude. Zudem bewirtschafte ich im Nebenerwerb leidenschaftlich einen Bergbauernhof auf 1200 m Seehöhe mit 20 Rindern der Rasse Tiroler Grauvieh. Das alles tagtäglich unter einen Hut zu bringen, ist wahrlich nicht einfach, der Tag beginnt um 04.45 Uhr im Stall und endet oft erst nach 20 Uhr. Mit viel Einsatz, Freude u. Hilfe meiner Familie habe ich bewiesen, dass es geht. Das macht mich schon stolz und vor allem zufrieden.

Was möchten Sie in zehn Jahren erreicht haben?
Die Zeit ist sehr schnelllebig, längerfristige Planungen sind kaum mehr möglich. Für mich ist das JETZT wichtig, auf Veränderungen flexibel reagieren zu können ist im Beruf und auch in privaten Lebenssituationen sehr wichtig!
Das Interview führte: Georg Larcher

zur Person

Christoph Nagiller ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Schützenhauptmann in Ellbögen. Er ist ein sehr naturverbundener und positiv denkender Mensch: "Unsere Heimat ist ein Paradies."

Aus welchem Grund sind Sie Banker geworden?
"Während der Schulzeit habe ich als Ferialjob einmal in einer Bank und einmal in der Gießerei der Tiroler Röhrenwerke gearbeitet. Ganz ehrlich, die Entscheidung nach der Matura fiel mir dann nicht mehr allzu schwer ... Der Umgang mit Menschen war und ist mir sehr wichtig. Über die Jahre lernt man als Banker sehr viele interessante Menschen kennen. Daraus entstanden auch einige Freundschaften, die mir sehr wichtig sind."
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