14.08.2016, 00:00 Uhr

"FestGfeiert" wurde in Hallein

Jens Harzer und Peter Simonischek beim Bieranstich im "Vom Fass" in Hallein.

Peter Simonischeks erste Liebe kam aus Hallein. Mit ihr bestieg er auch den Hohen Göll.

HALLEIN (jw/tres). "Der Sturm" ist in die Keltenstadt eingezogen. Seit 24 Jahren ist die Pernerinsel Festspielstätte, heuer mit dem Shakespeare-Stück, das noch bis 21. August gezeigt wird. Und bereits zum vierten Mal wurden die Künstler zu einem geselligen Abend, genannt "FestGspüt & FestGfeiert", in das Geschäft "Vom Fass" eingeladen.

Hallein begeistert

Den Bieranstich nahmen "Prospero" Peter Simonischek und "Caliban" Jens Harzer vor, assistiert von den Organisatorinnen Alexandra Priewasser und Caroline Hubble. Peter Simonischek spielt die Hauptrolle im Stück "Der Sturm" und zeigte sich von der Spielstätte auf der Pernerinsel begeistert: "Da könnte man noch viel mehr daraus machen. Und übrigens kam meine erste Freundin aus Hallein. Vor 50 Jahren wanderte ich mit ihr auf den Hohen Göll".

Äußerst angetan ist auch Harzer, der die alten Salinen-Gebäude für eine Aufführungsstätte genial hält. Bgm. Gerhard Anzengruber betont, dass Kultur in Hallein ohne Festspiele undenkbar sei. Seit drei Jahren bemüht man sich intensiv, die Festspiele mit der darstellenden Kunst in Hallein zu halten. Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler bestätigte im letzten Jahr bei einem Empfang, dass die Pernerinsel für die Festspiele "unverzichtbar und nicht wegzudenken ist".

"Hallein-Sackerl" zum Schluss

Für Tourismusverbands-Geschäftsführer Rainer Candido sind die Festspiele ein wichtiger Impulsgeber und eine Belebung der Stadt in vielen Bereichen. Ins gleiche Horn stieß auch Kulturstadträtin Eveline Sampl-Schiestl: "Wir wissen, was wir mit den Festspielen haben und freuen uns immer, wenn wir die Schauspieler bei uns zu Gast haben".

Die Festspiele trugen in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich dazu bei, den Wandel von einer Industriestadt zu einer Kulturstadt zu vollziehen. Die Künstler wurden mit regionalen und internationalen Spezialitäten verwöhnt, dazu gab es frisches Bier aus Kaltenhausen und "Shakespeare-Weine" von burgenländischen Winzer Stefan Oberpfalzer. Zum Abschied erhielten die Künstler dann noch ein "Hallein-Sackerl" mit diversen heimischen Produkten von den Geschäftsleuten.

Ein Dank an die Geschäftsleute

"Ohne die Unterstützung der Wirtschaftstreibenden aus Hallein wäre dieses Event nicht möglich gewesen - besonderer Dank gilt den Hauptsponsoren Odo Stierschneider, dem Hofbräu Kaltenhausen und Skotnik & Company aus Puch", freut sich Organisatorin Hubble, die jetzt schon verrät, "dass das nächste Fest in der Fußgängerzone stattfindet. Dann möchte ich anderen Halleiner Gastronomen die Chance geben, sich ebenfalls zu präsentieren".
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