25.07.2016, 15:05 Uhr

KOMMENTAR von Theresa Kaserer

Es ist nicht leicht, Marcel zu sein

Sicher möchte man gern so viel Geld am Konto haben, wie Marcel Hirscher. Aber beim Presse-Wandertag auf die Stuhlalm bei Annaberg war man froh, dass man selbst nicht im Rampenlicht steht.

50 Medienvertreter waren der Einladung gefolgt, um mit der Ski-Legende auf die Alm zu wandern. "Marcel, schau her!", "Marcel, nein, zu mir!", Hirscher gab sich echt Mühe, allen Wünschen nachzukommen.

Dabei gefror ihm das Lächeln ab und zu. Kein Wunder, einige Journalisten behandelten ihn nicht gerade mit Respekt. "Jetzt geh halt da schon weiter runter, mein Gott!", herrschte ihn z. B. einer an, der auf das "perfekte" Bild hoffte.

Nein, man will nicht Marcel Hirscher sein. Auch als Anna Fenninger beim Hammerwirt in Oberalm einmal mit Freundinnen essen ging, wurden sofort die Handys gezückt. Spaß macht das sicher nicht. Wer ein Foto mit oder von jemandem - auch einem Promi - möchte, der sollte höflich danach fragen.


Lesen Sie dazu auch diesen Bericht: Mit Marcel Hirscher auf der Stuhlalm
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