13.07.2016, 15:28 Uhr

„So ein Unwetter habe ich noch nie erlebt“

In Kuchl gab es für die Feuerwehren in der gestrigen Nacht viel zu tun. (Foto: www.ff-kuchl.at)

Auch die Feuerwehr Kuchl musste gestern zu mehreren Unwettereinsätzen ausrücken und sogar Unterstützung aus Golling und Bad Vigaun anfordern.

KUCHL/TENNENGAU (tres). „So ein Unwetter habe ich noch nie erlebt“ schildert Ortsfeuerwehrkommandant ABI Rupert Unterwurzacher den gewaltigen Sturm am vergangenen Dienstagabend: „Der Starkregen, die Hagelkörner und der Wind kamen fast waagrecht daher! Es war weiß, wie bei einem schweren Schneesturm."

Der Verkehr auf der B 159 kam zum Erliegen, entwurzelte Bäume auf Straßen, Fahrzeugen und Stromleitungen, Dachabdeckungen, Verklausungen und Überflutungen waren die Folge.

Um 18.12 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Kuchl und der Löschzug Jadorf alarmiert. Während die gesamte Feuerwehr mit Straßen freimachen, Dächer abdichten, Keller auspumpen und Aufräumungsarbeiten beschäftigt waren, wurde gemeldet, dass das Blechdach der Firma Elastica im Gewerbegebiet Brennhoflehen ebenfalls großflächig abgedeckt war.

Daraufhin alarmierte der Kuchler Einsatzleiter die Freiwillige Feuerwehr Bad Vigaun und die Teleskopmastbühne FF Golling. Gemeinsam konnte das Dach provisorisch abgedeckt und zwei darunter liegende Lagerhallen ausgepumpt werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis kurz vor Mitternacht.



Auch in St. Koloman ging es rund. Lesen Sie dazu auch diesen Bericht: hier
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