04.07.2016, 15:26 Uhr

KOMMENTAR von Theresa Kaserer

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Was gut läuft, wird selten noch besser

Das Stadtfest 2016 war ein Desaster. Schon im Vorfeld kündigten sich Gewitterwolken an, nachdem der Verein "Hallein feiert", der 14 Jahre lang Organisator der Veranstaltung war, von Stadtamtsdirektor Erich Angerer hinauskomplimentiert worden war. (Lesen Sie dazu diesen Bericht)

Der Plan: Der Verein "Sudhaus" sollte dem Stadtfest mehr Pepp einhauchen. Qualität vor Quantität war das Ziel. Leider wurde weder das eine noch das andere erreicht.

Vielleicht auch durch den Regen - aber bestimmt nicht nur - wurde die Veranstaltung unter dem neuen Team zum Mini-Fest mit wenigen Besuchern. Und das, wo es 2015 noch so voll war, dass die frühe Sperrstunde um 23.00 Uhr zum Ärgernis wurde (Diesen Bericht lesen Sie hier).
Zumindest das war heuer kein Thema.

Bgm. Anzengrubers Worte von damals zum Thema Sperrstunde („Wenn ein Gewitter kommt, erledigt sich das Problem von allein!“) klingen heute wie ein schlechtes Omen. Stadtfest Hallein 2016: Was ist da alles schief gelaufen? Das müssen nun die Stadtpolitiker klären.

Eine Veranstaltung, die gut läuft, in andere Hände zu übergeben, ist aber auch selten eine gute Entscheidung.


Tipp: Lesen Sie dazu auch diesen Bericht: Viel Ärger beim Stadtfest
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