30.05.2016, 09:31 Uhr

Wohnungen im Almmeisterhaus bezugsfertig

Hellmut Lumpi und Bürgermeister Gerhard Anzengruber. (Foto: Stadtgemeinde Hallein)

Hellmut Lumpi setzt Maßstäbe in der Sanierung historischer Gebäude und schafft Wohnraum

Nach einem Jahr intensiver Sanierungsarbeiten ist es nun soweit. Das Almmeisterhaus am Adneter Riedl ist wird seiner Bestimmung übergeben. Hellmut Lumpi kaufte dieses Objekt im November 2014 und sanierte es grundlegend. So entstanden elf geschmackvolle Wohnungen: von der Garconniere bis zur Drei-Zimmer-Wohnung. Das Sanierungsvolumen beträgt rund 1,5 Millionen Euro netto, erfuhr Bürgermeister Gerhard Anzengruber anlässlich eines Baustellenbe-suchs. Ein besonderes Anliegen war Hellmut Lumpi das Almmeisterhaus in seiner ursprünglichen Erscheinung zu erhalten, die Charakteristik des Objektes zu bewahren, und zwar unabhängig davon, ob das Objekt dem Denkmalschutz oder dem Ortsbildschutz unterliegt. „Baustil, Qualität in der Sanierung bzw Bauweise und Qualität in der Ausstattung sind mir stets ein besonderes Anliegen. Die Wohnungen müssen auch nutzerfreundlich sein“, berichtete Hellmut Lumpi. Dabei setzt er zum einen auf langjährige Partnerschaften mit regionalen Betrieben und vor allem auch auf leistbare Mieten, weil sich das langfristig durch zufriedene Mieter rechnet.

Starker Partner der regionalen Wirtschaft

„Als Bürgermeister freue ich mich über jedes Engagement, mit dem sanierungsbedürfte Objekte zeitgemäß renoviert und herausgeputzt werden, denn das tut nicht nur dem Ortsbild gut, es wird nämlich üblicherweise auch Wohnraum geschaffen. Und jede Initiative für neuen Wohnraum ist uns wichtig. Hellmut Lumpi ist nicht nur ein zuverlässiger, starker Partner der regionalen Wirtschaft, er steht auch für Qualität und ist ein Garant für leistbares Wohnen. Dafür bin ich ihm verbunden und hoffe auf weitere Initiativen für das Halleiner Stadtbild und für den Halleiner Wohnungsmarkt“, dankte Bürgermeister Gerhard Anzengruber dem Investor Hellmut Lumpi.

Die Almmeisterei:

Die Almmeisterei ist nach den Aufzeichnungen aus dem Stadtarchiv ein dreigeschoßiger Bau mit ursprünglichem Firstgrabendach, seit 1961 Krüppelwalmdach. Erbaut wurde sie um 1300, 1975 erfolgte ein Umbau, 1960 der Abbruch des Wirtschaftstraktes und Verlängerung des Wohntrak-tes im Nordosten. (Dehio Salzburg, S 156, Wien 1986.

Für den Almgries verantwortlich waren drei Griesmeister mit drei bis vier Knechten. Das Verwaltungsgebäude war die Almmeisterei. In den Almgries kam das Holz durch den Hintersee und von der Gaißau auf dem Almbach eingetriftet. Das Holz wurde gelagert, von den Knechten gehackt und gescheitelt und von Fuhrleuten abgeholt. Die Griesmeister hatten diese Arbeiten zu überwachen. Die Fuhrleute waren Bauern von benachbarten Höfen, dem Mosdorferhof und dem Stubenhainzerhof. (Beschreibung des Halleiner Salzwesen um 1617.)

Für den Transport wurde das Wasser des Almrechens abgeleitet damit trockenen Fußes zu gehen ist. (Bild 73 Fürstenzimmer Keltenmuseum.)
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