16.03.2016, 11:05 Uhr

Zuerst kommt das Holz, dann kommen die Ideen

Franz Rettenbacher schwört auf Holz. Jedes seiner Möbelstücke ist ein Unikat.

Franz Rettenbacher von "Wood Art" fürchtet keine Ikea-Konkurrenz

KUCHL (tres). Individuelle Einzelstücke aus Massivholz fertigt der Tischler, Restaurator und Holzbildhauer Franz Rettenbacher in seinem Geschäft "Wood Art" in Kuchl an.
Hier entsteht viel Außergewöhnliches, wie Holz-Betten, Tische, Stühle und Kästen, aber auch kleinere Holzdekorationen, wie Kerzenständer und Kreuze, das mit viel Liebe zum Detail gemacht wird.

Natur statt Chemie

Rettenbacher arbeitet viel mit Altholz, aber auch mit heimischem Laubholz. Und so wird z. B. mit viel Kreativität eine alte Scheunentüre mit vier Balkonbrüstungen verbunden zum stylischen neuen Esstisch.
Sein Lieblingsstück? "Da tu ich mir schwer. Ich bin auf alle meine Arbeiten stolz", sagt Rettenbacher. Bei seinen Stücken ist es ihm wichtig, "dass die Natürlichkeiten und Formen des Holzes zum Ausdruck kommen". Einrichtungshäuser, wie z. B. Ikea, sind für ihn keine Konkurrenz: "Ich setze auf Qualität und meine Kunden schätzen das. Natürlich könnte ich auch billig produzieren, aber ich tu es nicht gern."

Holz brauche nämlich gar keinen Anstrich: "Oft streichen die Leute ja lieber viel Chemie auf das Naturprodukt Holz, weil sie nicht wollen, dass es grau wird. Dabei ist das eben so. Aber was ist dabei? Das ist ganz natürlich."
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