15.07.2016, 09:47 Uhr

Auf Monsterjagd im Triestingtal

Die neueste Version des Kultspiels "Pokemon" lockt Jung und Alt zu regionalen Sehenswürdigkeiten.

TRIESTINGTAL (les). Sie sind wieder unterwegs, die Handy-Zombies, doch diesmal scheint es zumindest im Ansatz einen gewissen Mehrwert mitzubringen, mit dem Smartphone durch die Gegend zu laufen.

20 Jahre Monster fangen
Der japanische Spielehersteller NINTENDO begeistert seit mittlerweile 20 Jahren die Gamer aller Altersklassen mit seiner Idee der kleinen Monster namens "Pokemon" (kurz für Pocketmonster), die durch unsere Welt streifen und eingefangen werden können, um sie dann in Arenen gegeneinander antreten zu lassen. Bisher auf Fernsehserien, Filme und Videospiele beschränkt, sind die kunterbunten Viecher jetzt auch in der "realen" Welt unterwegs. Zumindest virtuell. Mittels sogenannter "Augmented Reality"-Technik, lassen sich die Pokemon im neuen Spiel "Pokemon Go" überall auf der ganzen Welt fangen. So auch seit Kurzem im Triestingtal.

Pikachu in der Kirche
Der Clou an der Sache: man muss sich bewegen und ganz im Stile des Vorgängertitels "Ingress" zu Sehenswürdigkeiten oder markanten Plätzen in der Region spazieren, um bei sogenannten "Pokestops" Goodies und Items zu sammeln, seltene Pokemon zu finden oder in Arenen gegen andere Spieler anzutreten. Im Selbsttest fiel uns vor allem auf, dass Wert darauf gelegt wird, wirklich zu Fuß zu gehen. So kann man beispielsweise, durch zurückgelegte Kilometer, gefundene Pokemon-Eier ausbrüten. Das klappt aber nur, wenn man eine gewisse Geschwindigkeit nicht überschreitet. Schummeln per Auto bringt also nix. So führte uns ein erster Lauf vom Berndorfer Theaterpark über die Großauer Höhe bis Pottenstein und bescherte uns einen ordentlichen Haufen Pokemon, Pokebälle und diverse Eier, die es nun auszubrüten gilt. Bei aller Euphorie sollte man jedoch immer seine Umgebung im Auge behalten und auf den Straßenverkehr achten. Und zum Schluss ein kleiner Tipp: angeblich treibt sich irgendwo in Berndorf ein Pikachu herum. Gefunden haben wir es leider nicht.
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