08.06.2016, 14:36 Uhr

Gemeinde ergriff Maßnahmen

Bürgermeister Alfred Artmäuer nimmt Stellung zum Bahnübergang.

GÜNSELSDORF (les). In der vorigen Ausgabe berichteten wir über den unbeschrankten Bahnübergang zwischen Günselsdorf und Blumau, an dem sich im Jahr 2013 ein tödlicher Verkehrsunfall zwischen Zug und Auto ereignete. Es stand die Frage im Raum, wieso hier bisher nichts passiert ist, um die Stelle sicher zu machen.

Ortschef klärt auf
"Das stimmt so nicht, es ist sogar sehr viel passiert", erklärt Bürgermeister Alfred Artmäuer beim Lokalaugenschein. Unmittelbar nach dem Unfall gab es eine von der Verkehrsbehörde angesetzte Verhandlung vor Ort. Das Ergebnis war, dass eine Beschrankung nicht notwendig ist, da der Bahnübergang aus beiden Fahrtrichtungen mehrere hundert Meter einsichtig ist. Aber: "Alle von der Verkehrsbehörde auferlegten Verbesserungen, wie neue und zusätzliche Beschilderungen sowie die Verschließung eines Güterweges im Einmündungsbereich des Bahnüberganges, wurden auf Kosten der Marktgemeinde Günselsdorf umgesetzt. Ich habe die Familie der Verunglückten damals persönlich getroffen, um die Errichtung einer Gedenkstätte abzustimmen. Ich bedaure diesen wirklich tragischen Unfall, der eine Verkettung vieler unglücklicher Ereignisse war, auch heute noch zutiefst."
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