26.08.2016, 23:55 Uhr

Verunglückter Landwirt: "Ich hatte unfassbares Glück."

Einen hochmotivierten Schutzengel hatte Rudolf Huber aus St. Corona am Schöpfl am vorigen Mittwoch.

ALTENMARKT (lorenz). „Das war das größte Glück meines Lebens“, sagt Rudolf Huber (59) mit einem Seufzer der Erleichterung. „Wir sind alle froh, dass es so ausgegangen ist“, pflichtet ihm Gattin Sieglinde bei.

Unfall beim Mähen
Und Huber hatte am 24. August wirklich alle Schutzengel gebraucht. An diesem Tag mähte er mit seinem Traktor auf einem steilen Hang. „Ich hatte schon oft dort gearbeitet“, erzählt er, „doch diesmal... vermutlich war die Erde durch den Regen der vorigen Tage zu weich (was auch sein Glück war). Jedenfalls kippte der Traktor plötzlich seitlich weg“, schildert Huber die schrecklichen Sekunden. „Ich kann mich noch erinnern, wie ich gegen die Glaswand der Fahrerkabine geschleudert wurde, dann verkehrt in der Kabine lag, dann hatte ich einen kurzen Filmriss.“ Huber wurde aus dem Traktor geschleudert und „als ich die Augen aufmachte, sah ich das Ungetüm führerlos auf mich zukommen. Ich konnte mich noch so drehen, dass nur ein Hinterrad über mein Schienbein fuhr und dachte mir, jetzt ist der Fuß ab." Doch - wahrscheinlich durch den weichen Boden - verursachte das große Rad nur einen großen Bluterguss auf seinem Unterschenkel, keinen Knochenbruch. Es waren sofort sein Schwiegersohn und ein Nachbar - er ist Sanitäter - bei dem Verunglückten.

Es war Glück im Unglück
Mit einem Rettungshubschrauber wurde der verunglückte Landwirt ins Spital nach Wiener Neustadt geflogen und dann kam das große Aufatmen. Keine Büche, „nur“ Prellungen, „die höllisch schmerzen" und das Hämatom. Die Folgen sind für Huber jedenfalls klar: "Diese Wiese wird nicht mehr gemäht, wir werden sie als Schafweide verwenden“. Und selbst der Traktor soll den Unfall relativ gut überstanden haben. Glück im Unglück für alle Beteiligten.
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