Edith Priebernig legt sich für die idyllische Straße ins Zeug und will eine Vision und ein Leitbild erstellen.
TULLN. "Eine gemütliche Einkaufsstraße, in der sich zwei bis drei Lokale befinden", will Edith Priebernig aus der Rudolfstraße machen. Dazu trafen sich kürzlich Anrainer und Interessierte, um über die Zukunft der Straße zu sprechen.Im Rahmen des Projektes "Netzwerk Nachbar" hat sich für Edith Priebernig schnell herauskristallisiert, dass es ihr ein Anliegen ist, die Rudolfstraße zu beleben. Und: Sie hat sich darum angenommen und engagiert sich künftig dafür. Doch das will sie nicht allein: "Wenn mehrere Personen zusammenarbeiten, dann bringen wir auch mehr weiter", ist Priebernig überzeugt. Stammtische und monatliche Treffen schweben der 46-Jährigen vor.
Aber das soll nicht alles sein. "Mitte Juni findet ein Workshop statt, bei welchem das Leitbild erstellt wird", hofft Priebernig auf die Unterstützung der Geschäftsleute. Aber auch Mitarbeiter der Stadtgemeinde und private Personen sollen sich den Kopf darüber zerbrechen, wie die Straße in zehn Jahren aussehen wird. Für Priebernig selbst ist klar, dass die Samstagsbelebung ein Anfang für folgende Aktivitäten wäre. "Ein Kunsthandwerksmarkt" würde Belebung bringen, so Priebernig.
In der Rudolfstraße hat sich was getan. Fünf neue Geschäftslokale haben eröffnet, aktuell stehen "noch zwei leer", informiert die dreifache Mutter, die Menschen zusammenbringen will.






