11.04.2016, 20:31 Uhr

Kirchberg: Reines Wasser gibt's 2017

Bei der Besprechung: Gabriele Leuthner, Bgm. Franz Stöger (Königsbrunn), Wasser-Chefs Franz Leuthner und Anton Wagensonner, Bgm. Wolfgang Benedikt (Kirchberg), Redakteuerin Karin Zeiler, Sebastian Wittmann und Herbert Kraner (beide DI Kraner ZT GmbH). (Foto: Zeiler)

Serie: Tausche Mac Book Air gegen ... Bürgermeistersessel. Mails, Telefonate, Besprechungen.

KIRCHBERG / KÖNIGSBRUNN. Ein ovaler Tisch, ein buntes Bild an der Wand – und das alles in einem hochmodernen Gemeindeamt. Das ist der Arbeitsplatz von Wolfgang Benedikt, seines Zeichens Bürgermeister von Kirchberg, der mit dem Job in die Stapfen seines Vater tritt, aber nicht alles gleichmachen, sondern sich selbst positionieren will. Im Rahmen der Serie "Tausche Mac Book Air gegen", haben die Bezirksblätter den Orts-Chef einen Tag lang begleitet und ihm über die Schulter geschaut. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit seiner Familie und und einer Besprechung im privaten Weinbetrieb ist er um 8 Uhr im Gemeindeamt anzutreffen, wo Papierstöße auf die Unterschrift warten.

Flexibilität gefordert

Ein kurzfristig einberufener Termin, bei dem es um den Bau einer Wasseraufbereitungsanlage für die Gemeinden Kirchberg und Königsbrunn geht, unterbricht jenen mit Natur im Garten. Zwei Millionen Euro werden für sauberes Wasser investiert. Herbert Kraner, Chef der gleichnamigen Firma, erklärt worum es geht: "Im bestehenden Brunnenfeld werden zwei neue Brunnen errichtet, 50 Liter pro Sekunde (gesamt) werden dort generiert, das Wasser durch eine sogenannte Osmoseanlage nitrat- und pestizidfrei gemacht." Danach werde es mit jenem Wasserstrom vermischt, der über Aktivkohle gefiltert wird.

Wenig Sauerstoff

Das bestehende Gebäude im Brunnenfeld wird künftig als Lager verwendet, ein neues Gebäude wird mit Photovoltaikpaneelen ausgestattet. Auch Königsbrunns Bürgermeister und die Wasser-Chefs Franz Leuthner und Anton Wagensonner haben am Besprechungstisch Platz genommen, die Luft ist zum Zerschneiden. Die Finanzierung passt: "25 Prozent bezahlt Königsbrunn, den Rest wir", so Benedikt.
Mittlerweile hat das Handy schon mehrmals geläutet, Rückrufe werden getätigt, den "Natur im Garten"-Termin hat Amtsleiter Herbert Eder übernommen. Mails checken, Gespräche mit Experten, eine Besprechung zum Leaderförderungsprojekt, das alles wird dann nach der Mittagspause gemacht. Der Tag ist lang: "Am Abend will die Jägerschaft noch einen eventuellen Platz für die neue Sportstätte mit mir besprechen", so Benedikt.
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