17.08.2016, 00:00 Uhr

Olympia: Tullner sorgt für den Sound

Fünf Ringe für den Starmoderator und Musikdirektor aus Tulln: Markus Floth ist in Rio dabei. (Foto: privat)

Olympia, Olympia! Wo steckt in unserem Bezirk der Olympische Geist? Komitee engagiert Markus Floth als "Music Director" & "Presenter"

BEZIRK TULLN/RIO. Die Olympischen Spiele in Rio sind voll im Gange. 71 Sportler versuchen die rot-weiß-rote Fahne in Ehren zu vertreten, darunter sind auch 13 Niederösterreicher. Aber ganz vorne und topaktuell ist unser Markus Floth, der vom olympischen Komitee für Handball in der Future Arena im Olympic Park als Music Director und Presenter engagiert wurde. Damit ist er für die Musik im Stadion verantwortlich und wird bis zum Viertelfinale auch selbst als DJ im Einsatz sein. "Ab der K.-o.-Runde gibt es dann bis zum Finale zusätzlich einen portugiesischen Presenter sowie einen englischen Moderator", so der Tullner via Messenger. Dass er jetzt vor Ort ist, bedeutet für ihn "drei sehr lange Wochen. Ist aber eine super spannende und verantwortungsvolle Aufgabe".

Zwei Tullner, eine Playlist

Wie er sich auf die Moderation vorbereitet hat? Vor allem hat er sich über die teilnehmenden Mannschaften und länderspezifischen Gepflogenheiten informiert, was für Floth zur Routine gehört. Die Musikauswahl hat er gemeinsam mit seinem Lieblingssport-DJ (und Ex-Tullner) Christoph Makovec erstellt: "Dafür bin ich ein Wochenende zu ihm nach Bregenz gefahren und dort ist dann die Playlist entstanden, die ich in Rio mit dem Verantwortlichen des International Olympic Committee abgestimmt habe." Bleibt nur noch die Frage an den Moderator, in welcher Disziplin er top ist? "Ich liebe praktisch jeden Mannschaftssport, aber ich glaube mit dem richtigen Training wäre der 100-Meter-Sprint meine beste olympische Disziplin geworden", so Floth.

Gold in Ollern

In Rio räumen die Olympioniken, in Ollern die Familien ab: Beate Berger führte im Rahmen des Sommerferienspiels von Sieghartskirchen eine Familienolympiade durch, wo unter anderem die Bewerbe "Gummistiefelweitwerfen", "Sackhüpfen" und "Slalomfahrt mit Scheibtruhe" auf dem Programm standen. "Die Challenge bestand darin, dass man sich absprechen musste, welches Familienmitglied welchen Bewerb durchführt" – am Ende des Tages hielten Leonie und Florian Samer den Pokal in Händen.

Diethart holte Silber

Richtige Olympialuft hat der Michelhausener Schispringer Thomas Diethart bereits zwei Mal geschnuppert: Sowohl bei den Winterspielen in Sotschi 2014 als auch beim Europäischen Olympischen Jugendfestival 2009 hat er Silber ins Tullnerfeld geholt. Zumindest dies oder auch Gold wünschen wir Claus Maria Dapeci vom Segelclub Tulln, der "zwar noch die Entwicklung im Verband abwarten möchte", jedoch mit Tokyo 2020 liebäugelt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.