27.04.2016, 00:00 Uhr

Seebarn: Warten auf Meister Adebar

Mitarbeiter der Österreichischen Vogelwarte: Wolfgang Vogl (Manager der Vogelwarte), Ivan Maggini (Wissenschaftlicher Koordinator der Vogelwarte), Anne Hloch (Technische Assistentin), Prof. Leonida Fusani (Wissenschaftlicher Leiter der Vogelwarte) (Foto: Christoph Roland)

Außenstelle der Vogelwarte hofft auf Störche und lockt Mauersegler mit Tonband-Gezwitscher an.

SEEBARN AM WAGRAM/WIEN. Vor einem halben Jahr hat die Außenstelle der Österreichischen Vogelwarte (Veterinärmedizinische Universität Wien) in Seebarn am Wagram ihre Pforten geöffnet. Was seit 5. November angeflattert kam, was geplant ist – und worauf man hofft, die Bezirksblätter haben nachgefragt.
Die Nistkästen für Mauersegler sind leer, auch Schleiereulen und Störche haben sich hier noch nicht niedergelassen. „Es ist nicht immer garantiert, dass die Vögel Nisthilfen in der ersten Brutsaison nützen“, weiß Anne Hloch, technische Assistentin der Abteilung Ornithologie. Man hoffe jedoch, dass sich Störche hier niederlassen, denn „wenn man wüsste, dass es aussichtslos ist, dann würde man kein Storchenrad montieren. Das wäre verlorene Liebesmüh“, lacht die Zoologin.
Im Mai sollen die Mauersegler – nach ihrem Frühjahrszug – hier ankommen. Doch man wisse auch, dass sich diese Tiere am ehesten dort niederlassen, wo bereits ihresgleichen sind. „Daher wird hier in Seebarn mit Tonaufnahmen von Artgenossen gearbeitet. Eine CD mit Mauerseglerrufen wird abgespielt, um die Vögel auf die neuen Brutmöglichkeiten in Seebarn aufmerksam zu machen“, so Hloch.

Zur Sache:
Bereits im November 2012
haben die Bezirksblätter berichtet, dass eine Vogelstation errichtet wird. Damals gab Professor Walter Arnold, Departmentleiter des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und des Konrad-Lorenz-Instituts, grünes Licht.
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