06.09.2016, 21:09 Uhr

Stockerlplatz bei Zillenbewerben

GRAFENWÖRTH (red). Der Höhepunkt einer jeden Zillensaison sind die Landesleistungsbewerbe, welche heuer von 25.08. bis 28.08. in Gossam (Gemeinde Emmersdorf) an der Donau stattfanden. Mit dabei natürlich auch OVM Renate Erlinger von der Feuerwehr Grafenwörth, welche einen hervorragenden 3. Platz in der Klasse "Zillen Einer Meister - Frauen" erreichen konnte.
"Das bissl Bootfahren" sieht vielleicht auf den ersten Blick einfach aus, tatsächlich steckt jedoch sehr viel Kraft, Konzentration und vor allem Disziplin im Zillensport. Die Vorbereitungen laufen monatelang - geübt werden wollen Knotenkunde, Rettungsringzielwerfen und natürlich das Zillenfahren selbst.

Gefährliche Strömung

Gerade die Donau gilt dabei als besondere Herausforderungen. Am verwinkelten Steinwurf müssen die Bewerber gegen die Strömung aufpassen, dass sie mit den Stangen nicht stecken bleiben und gleichzeitig präzise Kurs halten um durch die Zieltore zu fahren. Anschließend folgt eine Wende und die "Rettung" eines Schwimmerstocks, der ebenfalls präzise angefahren werden muss. Anschließend muss mittels Ruder eine weitere Torgasse durchfahren und die Zille dabei 2x gewendet werden. Und das alles unter Zeitdruck.
Dennoch gelten die Wasserdienstbewerbe als sehr kameradschaftliche Veranstaltung und Renate Erlinger bereitet der Zillensport bereits jahrelang große Freude.
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