09.05.2016, 14:54 Uhr

Strahlung stiehlt Lebenszeit

Wilhelm Lackner mit seinem Messgerät: Der Laptop hängt im WLAN, die Strahlenwerte sind hoch.

Wir sehen sie nicht, doch sie ist überall: Wilhelm Lackner sagt der Strahlung den Kampf an.

TULLN. Wilhelm Lackner hat sich der Gesundheit verschrieben. Dem akademischen Gesundheitstrainer ist es ein besonderes Anliegen, seine Mitmenschen auf die Gefahr von Strahlung aufmerksam zu machen. So zieht er mit einem Messgerät durch den Bezirk und sucht die Strahlen-Hotspots. Auf der Straße sind hohe Strahlendosen aber lange nicht so gefährlich wie am Körper und in den eigenen vier Wänden. Hier halten wir uns länger auf.

Unsichtbarer Krankmacher

Bedenkenlos drücken wir auf das Knöpfchen der Mikrowelle, um unser Essen zu wärmen. Wenn wir telefonieren, halten wir unsere Handys direkt an den Kopf. Wenn wir zu Bett gehen, legen wir sie oft gleich neben den Kopfpolster. WLAN funktioniert in der ganzen Wohnung. Unsere Handys und Computer verbinden sich natürlich automatisch damit. Dabei schleicht sich ein unsichtbarer Krankmacher in unser Leben: Strahlung nennt er sich.
"Es gibt auch Leute, die trinken und rauchen, aber sie wissen, dass sie dadurch ein kürzeres Leben haben. Bei Handy und Co. wissen das viele nicht", so Wilhelm Lackner. Er erklärt die Problematik: "Durch den Elektro-Smog sterben Filterzellen im Gehirn. Wenn die Blut-Hirn-Schranke dann durchlässig ist, können Schadstoffe in das Gehirn wandern." Krankheiten wie Alzheimer, Krebs und Impotenz würden dann zunehmen.

Lösung: bewusster Umgang

Er appelliert, bewusster mit der strahlenden Technik umzugehen. Zurück zum Kabel-Internet und der Verzicht auf WLAN wäre ein großer Schritt in ein gesünderes Leben. Für das Handy gilt: Je weiter weg, desto besser. Beim Telefonieren kann man auf Kopfhörer zurückgreifen. Mit spezieller Kleidung mit eingearbeiteten Silberfäden kann man sich gegen die Strahlen abschirmen. "Für das Bett gibt es einen speziellen Baldachin zur Abschirmung. Vielleicht werde ich mir so etwas kaufen", verrät der Gesundheitstrainer. Eltern, die ihren kleinen Kindern Handys zum Spielen geben, sind laut Lackner "verantwortungslos".
Die Gefahr des Elektro-Smogs gerät vermehrt in Vergessenheit, da die Grenzwerte viel zu hoch sind: "Man kann auf einen Sendemasten klettern und ist noch immer unter der Grenze."

Schulbesuche:

Wilhelm Lackner will Schulen besuchen, um die Strahlenwerte dort zu reduzieren. Interessierte erreichen ihn unter der E-Mail-Adresse naturpur@gmx.at.
Mehr Infos zu Gesundheits-
themen gibt’s auf Lackners Blog payoli.wordpress.com.
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