14.03.2016, 14:18 Uhr

Tulln: Kein Garten ohne Holz

Gemütlich: Tipps und Tricks, wie die Ruheoase noch holziger wird

TULLN. "Holz ist genial", weiß man auf der GARTEN Tulln unter Franz Gruber. Ob Beeteinfassung, Bodenbelag, Baumhaus, Pergola, Zaun, Palisade, Hochbeet oder Gartenmöbel – Holz ist ein natürliches Material, das Wärme ausstrahlt und Atmosphäre schafft. Für die ganze Familie entsteht so ein Wohn- und Lebensraum im Wohlfühlgarten. Viele Wünsche an den Garten lassen sich am besten durch natürliches und nachhaltiges Material verwirklichen.

Holz ist genial

Ob Beeteinfassung, Bodenbelag, Baumhaus, Pergola, Zaun, Palisad, Hochbeet oder Gartenmöbel – Holz ist ein natürliches Material, das Wärme ausstrahlt und Atmosphäre schafft. Für die ganze Familie entsteht so ein Wohn- und Lebensraum im Wohlfühlgarten.
Viele Wünsche an den Garten lassen sich - ob willkommener Wohn- oder Rückzugsraum - am besten mit einem natürlichen und nachhaltigen Material verwirklichen - mit Holz. Erholung auf dem Lieblingsplatz in einem Garteneck, wohl behütet von Kletterkünstlern auf einer Pergola, oder beim Garteln selbst - so nimmt man gerne eine kleine Auszeit vom Alltag.

Auf Holz ist Verlass

Holz ist leicht zu be- und verarbeiten, wobei jede Holzart ganz besondere Eigenschaften in sich birgt. So haben etwa unsere Obstgehölze nicht nur aufgrund des Fruchtgenusses Bedeutung im Garten. Birnenholz wird für präzise Werkzeuge oder bei Wein- bzw. Obstpressen verwendet, Lindenrinde für Bindebast. Wussten Sie, dass der lateinische Name der Linde – Tilia – vom griechischen Wort für Faser (Tilos) stammt? Dass man Weidenholz für Flechtarbeiten verwendet, ist jedem bekannt. Aber auch Haselnuss und die geraden Äste der Traubenkirsche sind dafür geeignet. Dünne Zweige der Birke bindet man bis heute zu Besenreisig. Für Stiele von Werkzeugen und Pfosten benötigt man Holz, das wirklich hart im Nehmen ist – dazu eignen sich besonders Eschen, Buchen und Hainbuchen.

Richtig verwendet

Gefahr für Holzkonstruktive im Garten besteht bei Wasserstau und bei der Verwendung im Erdboden. Alt-Amsterdam und Venedig beweisen, dass auf Erlen- und Eichenholz Verlass ist. Das Kernholz der Eiche hält nicht nur im Boden sondern sogar unter Wasser; es wird qualitativ nur von der Lärche übertroffen. Unter Wasser ist auch Erlenholz unbeschränkt haltbar. Wer sich für Holz entscheidet, sollte generell darauf achten, heimisches Holz zu verwenden. Es gelangt auf kurzen Wegen zum Verbraucher. Der Umwelt zuliebe sollten Sie das Holz so weit wie möglich durch konstruktive Maßnahmen vor dauerhafter Feuchte schützen: Um nicht direkt in Kontakt mit feuchtem Erdreich zu stehen, gibt es spezielle Pfostenanker für Zäune, Pergolen, Sichtblenden oder Carports. Ein schneller Regenabfluss durch abgeschrägte Kanten ist bei Pfosten und Zaunriegeln besonders wichtig. Holzteile sollten luftig aneinander gefügt werden, damit sie schnell abtrocknen können und sich kein Kapillarwasser hält.

„Grüne Räume"

„Raumbildner“ wie Holzwände, Hecken oder Spaliere unterteilen Gärten und ermöglichen verschiedene Perspektiven - sie vergrößern den Garten optisch und wecken die Abenteurerlust. Originell ist es, Fenster in einer Hecke oder einem Holzstapel vorzusehen. Auch Höhenunterschiede nehmen dem Garten ein Zuviel an Überschaubarkeit. Selbst spezielle „Einrichtungsgegenstände“ werden durch Holz lebendig: Rosenbögen, Laubengänge und Zäune modellieren und gliedern die Gärten. An Struktur und Tiefe gewinnt ein Garten generell, wenn er in mehrere Bereiche gegliedert ist, die nicht auf den ersten Blick einsehbar sind: Wenn der Vorgarten den Besucher/die Besucherin empfängt, blinzeln Tulpen oder Dichternarzissen durch den Holzzaun. Eine hölzerne Bank am Brunnen ist im Sommer das erste Ziel. Kletterpflanzen stehen dabei am Spalier! Das Eingangstor ins Kinderparadies führt zum Spielrasen mit einer Sandecke und einem Stelzenhäuschen. Hochbeete aus Holz ermöglichen eine bequeme Gemüseernte. Ein bepflanzter Laubengang aus Holz spendet Schatten und öffnet sich zur sonnigen Holzterrasse.

Holzideen auf der GARTEN TULLN

Ab 9. April hat DIE GARTEN TULLN wieder geöffnet und bietet allen Naturinteressierten, Hobby- & ProfigärtnerInnen jede Menge Ideen für das Gartenparadies zu Hause. Häuslbauer, GartengestalterInnen oder Gartenneulinge können sich zum Thema „Holz“ einige Tipps auf der größten ökologischen Gartenschau Europas, der GARTEN TULLN holen. Die über 60 Schaugärten bieten außerdem Platz für Entspannung und Erholung im Grünen.

Zur Sache:
09. April bis 16. Oktober 2016
09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet
Tägliche Führung um 10.30 Uhr

Eintrittspreise:
Tageskarten Eintrittspreise
Erwachsene € 12,50
Familien (2 Erwachsene, Kinder bis 18. Geb.) € 28,00
Kinder/Jugendliche (bis 18. Geb.) € 6,50
Kinder (bis 6 Geb.) freier Eintritt

Noch mehr Informationen gibt's hier.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.