02.05.2016, 10:20 Uhr

Tullner Lauffrauen beim 62 km Abenteuerlauf

13 LäuferInnen haben die 62 km geschafft! (Foto: Lauftreff Grafenegg)
Am letzten Tag im April 2016 fanden sich bereits um 8 Uhr Früh rund 30 Läuferinnen und Läufer vor dem Schloss Grafenegg ein, um den Kremser Abenteuerlauf zu starten. Darunter waren heuer auch zwei Tullner Lauffrauen, Andrea Litschauer und Gabi Görtler. Der Kremser Abenteuerlauf ist ein Lauf, der über eine 62 km-Runde mit 650 Höhenmetern durch die Landschaft rund um Krems geführt wird und vom Lauftreff Grafenegg, in persona Erich Thaler und Andrea Sperl, bereits zum 4. Mal organisiert wurde. Der Kremser Abenteuerlauf gilt als Geheimtipp unter LäuferInnen und wird aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und den fast schon familiären Verhältnissen zum besonderen und niveauvollen Lauf. Er ist keine offizielle Veranstaltung und kein Wettkampf.

gemeinsam.zeitlos.genießen ist das hochgehaltene Motto des Abenteuerlaufes. Und das spürt man auch. Gemeinsam in einer Gruppe wird durch die wunderschöne Landschaft rund um Krems geführt. Zeitlos, da Wert auf ein angepasstes langsames Tempo gelegt wird, sodass tatsächlich jede/r geübte/r Läufer/in mithalten kann. Genießen, weil ohne Zeitdruck und tollen landschaftlichen Höhenpunkten gelaufen wird.

Nach dem Start ging es Richtung Hadersdorf zur Gobelsburger Aussichtswarte. Durch die Kellergasse Rohrendorf gelangten wir nach Krems und weiter nach Mautern zur wunderschönen Ferdinandswarte. Von dort liefen wir bergab nach Palt, an der Donau entlang nach Hollenburg, danach Richtung Theiß und schließlich zurück zum Ausgangspunkt, dem beeindruckenden Schloss Grafenegg.

Es gab neun bestens organisierte und betreute Verpflegungsstellen. Gedeckte Tische, von denen jede/r LäuferIn nur träumen kann. Nicht alle mussten die ganzen 62 km mitlaufen. Es gab die Möglichkeit jederzeit ein- oder auszusteigen. Letztendlich liefen von den rund 38 TeilnehmerInnen 13 die volle Distanz, darunter auch Lauffrau Gabi Görtler. Andrea Litschauer absolvierte 50 km und musste wegen muskulärer Probleme bei der Labestation "Hollenburg" aussteigen.

Dem Organisationsteam war es wichtig, dass sich jede/r Läufer/in wohl fühlt und das merkte man auch. Es gab keinen Druck oder ähnliches, wir konnten einfach den Lauf, die Landschaft, die Gemeinschaft genießen. Zugegebener Maßen wurden gegen Ende die Beine immer schwerer und schwerer, aber die geübteren LäuferInnen motivierten erfolgreich jene, die sich bereits schwer taten.

Danke an das ganze Team rund um Erich Thaler und Andrea Sperl, ohne deren tolle Organisation dieser Lauf nur halb so schön geworden wäre oder besser gesagt, gar nicht stattfinden würde. Danke an die vielen motivierenden Worte und die beste Verpflegung während des Laufens von den LäuferInnen des Lauftreff Grafenegg.

Nicht ganz 9 Stunden nach dem Start liefen die LäuferInnen durch das Tor des Schloss Grafeneggs ins Ziel. Zum Abschluss ging es noch in ein nahes Heurigenlokal, wo die leeren Speicher mit köstlichem Essen wieder aufgeladen wurden und jeder Läufer eine Urkunde vom Organisationsteam erhielt.
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