13.05.2016, 18:24 Uhr

LH Pröll eröffnet Mörwald-Hotel

Anton Mörwald senior, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Eva und Toni Mörwald. (Foto: NLK Burchhart)

„Haus hat nicht nur Zukunft für sich selbst, sondern für die ganze Region“

WAGRAM (red). Das „Hotel am Wagram“ in Feuersbrunn von Eva und Toni Mörwald eröffnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, Freitag, gemeinsam mit der Familie Mörwald, Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling, Bürgermeister Mag. Alfred Riedl, Kulinarik-Botschafter „Beste Österreichische Gastlichkeit“ Siegfried Wolf, Karl Merkatz und zahlreichen weiteren Gästen. Außerdem gab es auch Glückwünsche für Anton Mörwald senior, der heute seinen Geburtstag feiert.
Landeshauptmann Pröll betonte, dass in diesem Haus „die Wirtshauskultur hochgehalten“ werde. Das mache den Erfolg von Mörwald aus, denn dadurch habe das Unternehmen nicht die Bodenhaftung verloren, bedankte sich Pröll herzlich dafür und gratulierte. Das Unternehmen habe sich „aus der Wirtshauskultur entwickelt“ und er sei überzeugt davon, dass dieser Weg Bestand haben werde, so Pröll.

Unglaublich viele Chancen

In den letzten Jahren hätten sich für die Zentralregion „touristisch unglaublich viele Chancen“ ergeben. Besonders im Blick auf die Festivalgäste von Grafenegg und die Übernachtungskapazitäten in der Region sei das Hotel am Wagram „eine unglaubliche Bereicherung“. „Wer hier übernachtet, schafft einen Beitrag dazu, dass die Kaufkraft in der Region größer wird“, so der Landeshauptmann.
„Serviceleistung ist in der heutigen Zeit eine enorme Herausforderung, weil die Anforderungen immer größer werden“, so Pröll. Das erfordere eine große Kraft und Liebe, die die Familie Mörwald in drei Generationen aufbringen könne. Der Tourismus sei in Niederösterreich eine ganz wesentliche Säule in der Wirtschaft. Mit solchen Betrieben wie Mörwald könne man die Chancen nutzen. „Ich bin überzeugt, dieses Haus hat nicht nur Zukunft für sich selbst, sondern für die ganze Region“, so Pröll.

Weitsicht und Optimismus

Finanzminister Schelling sagte, er freue sich über dieses „Unternehmerpaar, das Mut, Weitsicht und Optimismus für solche Investitionen“ zeige. Es sei schön, wenn jemand investiere. Mörwald strahle Menschlichkeit, Wärme und Persönlichkeit aus.
„Kreativität und Innovation bedeuten Fortschritt und wirtschaftlichen Erfolg“, so Bürgermeister Riedl, der sich bei Eva und Toni Mörwald für das Engagement bedankte. „Es braucht Unternehmer, Mutmacher, Partner“, so Riedl, der betonte, dass Toni Mörwald „ein besonderer Koch und Unternehmer“ sei.

Kulinarik-Botschafter ist Stammgast

Man habe nicht neu gebaut, sondern die Logis-Kapazitäten erweitert, betonte Eva Mörwald, dass man die Anforderungen der letzten Jahre beim Bau miteinbezogen habe. Die Anforderungen der Region hätten sich stark geändert, es gebe hier „so viele Veranstaltungen, die Nächtigungsbetten erfordern“, hob Eva Mörwald das Flaggschiff Grafenegg und die Winzerinnen und Winzer, die sich um den Wagram bemühen, hervor. Sie sei davon überzeugt, dass sich der sanfte Tourismus weiterentwickeln werde. Eva Mörwald bedankte sich bei allen bauausführenden Firmen und Professionisten für die tolle Zusammenarbeit.
„Ich bin Stammgast seit Toni Mörwald in der Region werkt“, so Kulinarik-Botschafter Wolf, der betonte, dass es für jemanden, der viel in der Welt herumkomme, etwas Besonderes sei, „wenn man in der eigenen Region einen so tollen Betrieb vorfindet“. Toni Mörwald sei über die Grenzen des Landes hinaus bekannt.
Architekt Christian Prasser sagte, dass die Idee hinter dem Entwurf, „die Kleinteiligkeit eines Ortsgebietes aufzunehmen“ gewesen sei. Insgesamt habe das neue Haus 13 Dachgiebel. Mit der giebelständigen Fassade habe man versucht, ein neues Ortszentrum zu bilden, so Prasser. Das Haus sei ein reiner Holzbau und aus Fertigteilen gemacht. Er sprach von einer „wunderbaren Zusammenarbeit“ und bedankte sich bei der Familie Mörwald für das „unglaubliche Vertrauen“.

Ideen umgesetzt

Innenarchitekt Mag. Martin Steininger sprach von einer „ganz tollen Zusammenarbeit“, es sei eine tolle Geschichte, „dass wir unsere Ideen umsetzen konnten“. Auch die Zusammenarbeit mit dem Architekten sei sehr gut gewesen, das sei sehr wichtig, da dies eine wichtige Schnittstelle sei. Angelehnt an die Architektur des Hauses durch die großen Fenster den Wagram zu zeigen, wollte man „Helligkeit und Licht in die Räume bringen“. Es sei sehr viel aus Eiche gemacht und es seien Materialien aus der Region verwendet worden, so Steininger.
Die Segnung nahm Pfarrer Mag. Witold Prusinski vor. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Musikverein Feuersbrunn.

Zur Sache
Mörwald betreibt am Standort Feuersbrunn das Restaurant „Zur Traube“ und das Gourmetrestaurant Toni M. Da das Dach des Stammhauses akut sanierungsbedürftig war, wurde durch die Renovierung zugleich ein Ausbau des Betriebes um 19 Zimmer (38 Betten) der Luxuskategorie samt kleinem Wellnessbereich ermöglicht.
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Karl Maurer aus Krems | 22.05.2016 | 23:16   Melden
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