19.09.2016, 15:32 Uhr

Tulln setzt Festwochen fort

(Foto: Donau NÖ/Steve Haider)
TULLN / BEZIRK (red). Mit regionalen Gartenfestwochen will die Stadtgemeinde Tulln ihre touristische Positionierung als Gartenstadt in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH erarbeitet derzeit ein Konzept, um diese Kompetenz zu stärken und eine gemeinsame Initiative der Region Donau Niederösterreich-Mitte zu ermöglichen. Dabei sollen auch Partnerbetriebe für die geplanten Gartenfestwochen im Jahr 2017 eingebunden werden. Ziel ist es, die Wertschöpfung für diese teilnehmenden Betriebe sowie für die Gastronomie und Hotellerie kontinuierlich zu steigern.

Professionelle Veranstaltungen

„Gerade der Ausflugstourismus bildet in Niederösterreich eine wichtige Säule. Mit professionellen Veranstaltungen wie den Gartenfestwochen wird die Wertschöpfung aus diesem Segment maßgeblich erhöht und bringt zusätzlich neue Gästegruppen in unser Bundesland“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav bezugnehmend auf die Niederösterreichische Tourismusstrategie 2020.
„Die Stadt Tulln besitzt ein umfassendes Garten-Angebot beispielsweise durch die alljährlich stattfindende Gartenbaumesse oder die niederösterreichische Landesgartenschau Garten Tulln. Zudem besitzen mehrere Baumschulen, Gärtnereien und Landschaftsbaubetriebe in der Region Tulln, Wagram sowie Tullnerfeld eine hohe Gartenkompetenz. Tulln und Umgebung stellt sozusagen das Kompetenzzentrum für die Gartengestaltung dar“, bekräftigt GeschäftsführerBernhard Schröder von der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH.

Lokale Entwicklungsstrategie

Schon im Jahr 2015 fand eine erste Pilotveranstaltung statt, die mit mehr als 3.000 Besuchern sowie 30 teilnehmenden Betrieben das Potential während der insgesamt 50 Veranstaltungen bei den regionalen Gartenfestwochen aufzeigte.
Die LEADER Region Donau NÖ-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von LR Dr.in Bohuslav beschlossen. Die Projektkosten beinhalten sowohl die Personalkosten für das interne Projektmanagement als auch die Aufwände für externe Beratungsleistungen, Werbemittel, begleitende Veranstaltungen und für das Online-Marketing.
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