30.03.2016, 14:38 Uhr

Multivisions-Show "Trans Georgia - Faszination Kaukasus"

Wann? 08.04.2016 20:00 Uhr

Wo? Kulturhaus Im Schöffl, 4209 Engerwitzdorf AT
(Foto: Harry Reichhart)
Engerwitzdorf: Kulturhaus Im Schöffl |

Bergsteiger Harry Reichhart referiert am Freitag, 8. April, um 20 Uhr über seine Erlebnisse im Kaukasus und Georgien im Kulturhaus Schöffl in Schweinbach.
Veranstalter: Naturfreunde Holzwiesen-Gallneukirchen

Am Anfang stand die Besteigung des höchsten Berges Europas – des 5647m hohen Mt. Elbrus – im Jahr 2008. Trotz des Krieges zwischen Georgien und Russland sowie extremen Windes und Blankeis, war es dieser Berg, auf dem Abenteurer Harry Reichhart den Entschluss fasste, die Kaukasus-Region näher kennen zu lernen.
Nach mehrjähriger Planung brach Reichhart im Sommer 2014 gemeinsam mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar mit dem Auto auf nach Georgien. Im Expeditions-Auto entdeckten sie die faszinierende Bergwelt des Kaukasus. Obwohl Georgien ein kleines Land ist, hat es viel zu bieten: Berge, Wüste und Dschungel; Kulturschätze und Höhlenklöster, georgische Wehrtürme und nicht zuletzt die beeindruckende Hauptstadt Tiflis. Auf abenteuerlichsten Pisten ging es außerdem hinauf bis auf 2950 Meter, wo die Piste nach einem heftigen Gewitter nicht mehr passierbar war. Am Fuße vom Berg Kasbegi entstand die Idee diesen Berg mit einer Naturfreunde- Gruppe im Winter zu besteigen.

Ein paar Monate später, im Winter 2015, kehrte der Bergsteiger Harry Reichhart mit der Naturfreunde-Grupep für die Besteigung des Kasbegi nach Georgien zurück. Trotz schlechter Vorzeichen – zwei Wochen vor der Abreise verunglückte der Linzer Extrembergsteiger Edi Koblmüller am selben Berg – wurde die Reise ein großer Erfolg. Dank perfekter Zeitplanung konnte die siebenköpfige Gruppe unter Führung von einem lokalen Bergführer den Gipfel noch bei erträglichem Wetter erklimmen. Pünktlich bei Eintreten von Sturm und Schneefall erreichte die Gruppe die rettende Hütte und feierte den Gipfelsieg daraufhin ausgiebig.
Den krönenden Abschluss der Kaukasus-Reisen stellte die Erkundung Bulgariens im Sommer 2015 dar. Während Reichhart bei der Durchfahrt Richtung Georgen im Jahr zuvor einen eher kühlen, ablehnenden Eindruck von diesem Land gewann, überraschte die Gegend mit vielen positiven Erlebnissen. Abgesehen von sehr gastfreundlichen Leuten wartet Bulgarin mit wunderschönen Nationalparks in verschiedenen Bergregionen auf, in denen man herrliche Bergwanderungen unternehmen kann. Die Besteigung des höchsten Berges des Balkans, den Musala mit 2924 M, ist ein Erlebnis für sich.


„Trans Georgia“ Kaukasusregion und Georgien
Drei mal Besuch der Kaukasus Region:
2008 Besteigung des höchsten Berg von Europa den 5647 M hohen Mt. Elbrus
2014 Georgien und Kaukasus Region
2015 Besteigung Kasbegi 5047 M
2015 Bulgarien ein Paradies für Bergwanderer
2008, Trotz Krieg zwischen Georgine und Russland Besteigung vom Elbrus. Extremer Wind und Blankeis machten Besteigung zur Herausforderung. Entschluss gefasst, möchte die Bergwelt vom Kaukasus näher kennen lernen.
2014, mit dem eignem Auto nach Georgien und in die faszinierende Bergwelt vom Kaukasus. Georgine ein kleines Land, hat aber alles zu bieten. Von der Bergwelt des Zahmen Kaukasus bis zum Hohen Kaukasus, von der Wüste bis zu Dschungel , von den Höhlenklostern bis zu den Spuren der Dino Saurier, von den georgischen Wehrtürmen bis zu den erstaunlichen Bauten in Tiflis der Hauptstadt von Georgien.
Auf abenteuerlichsten Pisten ging es hinauf bis auf 2950M, wo die Piste nach einem heftigen Gewitter nicht mehr passierbar war. Am Fuße vom Berg Kasbegi entstand der Entschluss diesen Berg mit einer NF Gruppe im Winter zu besteigen.
2015, trotz schlechter Vorzeichen, zwei Wochen vor unserer Abreise nach Georgien verunglückte Edi Koblmüller auf jenen Berg den wir besteigen wollen. Beim Aufstieg von der Betlemi Hut zum Gipfel hatten wir die gleiche Wettersituation wir Edi. Am Vormittag Schönwetter, ab Mittag Sturm und Schneefall. Unser Zeitplanung war perfekt und so waren wir vor Eintreffen des Sturms, mir dem Gipfel in der Tasche, wieder auf der Hütte zurück. Eine ausgiebige und übermütige Gipfelfeier war die Folge.
2015, da ich bei den hin und Rückfahrt von Georgien durch Bulgarien gefahren bin und für uns diese Land immer einen eher kühlen, ablehnenden Eindruck hinterließ, wollten wir es genau wissen wie schaut es in diesem Land wirklich aus. Wir waren sehr positiv überrascht.
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