14.03.2016, 09:44 Uhr

Rundschau-Robinie ist mehr als vier Meter hoch

GRAMASTETTEN (fog). Auf der steilen Pfarrwiese in Gramastetten, unterhalb des Seniorenheims, gedeiht seit 2012 der "Oma-Opa-Enkelwald", der von Volks- und Hauptschülern gepflanzt wurde. Renate Ludwig ist die Initiatorin der rund 200 Nadel- und Laubbäume. Schon 2008 haben die Kinder Waldsamen in kleine Töpfchen gelegt, gehegt und gepflegt. "Ich führe das geistige Erbe meines Vater weiter", sagt Ludwig. Im angrenzenden Kommunewald, der bereits aus mächtigen Baumriesen besteht, hat sie vor vielen Jahren alles über das Anpflanzen und Pflegen von Bäumen von ihrem Vater gelernt. Dieses Wissen und das Gespür für die Bäume und die Natur will die Gramastettnerin den Kindern weitergeben. Ohne diesen Bäumen wäre der steile Hang zur Rodl hinab, der landwirtschaftlich kaum genutzt werden könnte, in kürzester Zeit eine Wildnis. Ludwig hat eine generell eine besondere Beziehung zu Bäumen und scheut auch nicht die Auseinandersetzung innerhalb der Gemeinde, wenn ein alter Baum gefällt werden soll.

Bei der offiziellen Eröffnung des "Oma-Opa-Enkelwald" durfte auch Redakteur Gernot Fohler von der BezirksRundschau ein Bäumchen pflanzen, eine Robinie. Renate Ludwig ist begeistert wie dieses Bäumchen gedeiht. "Es ist bereits mehr als vier Meter groß und ist die einzige Bienenweide im Wald.
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