18.05.2016, 09:05 Uhr

So schmeckt das Grenzland

Beim Camp-Schnuppertag am Samstag das Lagerfeuerkochen lernen.

WINDHAAG/ZWETTL. Seit 2014 veranstaltet der Verein Wilde Feldküche an der österreichisch-tschechischen Grenze, am sogenannten Grünen Band in Windhaag, die Grenzland-Camps. Heuer findet erstmals ein Camp-Schnuppertag statt, bei dem die Teilnehmer herausfinden können, ob ihnen das Leben in der wilden Natur Spaß macht. Zum Selbstkostenpreis wird bei den Camps in freier Natur gewohnt, geschlafen und am Lagerfeuer gekocht. Mit wenig Hilfsmitteln werden schmackhafte Menüs zubereitet, altes Wissen und alte Methoden vermittelt und regionale Lebensmittel wertgeschätzt (siehe Rezept daneben). Im Wilde-Feldküche-Team befinden sich zwei Zwettlerinnen: Als Gemüse- und Kräuterköchin engagiert sich die Agrar- und Ernährungswirtschaftlerin Claudia Hochreiter, die auch Mitbegründerin der Foodcoop "frEsskultur" in Zwettl ist. Und die ausgebildete Erlebnispädagogin Elisabeth Braunschmid begleitet die Outdoor-Camps.

Camp-Schnuppertag: 21. Mai, 9.30 bis 19.30 Uhr, Windhaag bei Freistadt, Treffpunkt: Green Belt Center, Anmeldung: info@greenbeltcenter.eu, 24 €

Lagerfeuer-Rezept

Gegrillte Kohlrabi-Schnitzerl mit Brennnessel & Camembert, Erdholler-Pesto, 4 Pers.:
Pesto: 4 Handvoll junge Erdholler-Blätter („Giersch“), 1 Handvoll Haselnüsse (fein gehackt), 1 Handvoll Parmesan (gehobelt), Leindotter- oder Pflanzenöl, Salz. Erdholler fein hacken und Haselnüsse trocken anrösten bis sie duften. Alle Zutaten mit Käse vermengen und mit Öl auf gewünschte Konsistenz bringen, Salz zugeben.
Schnitzerl: 2 große Kohlrabi, 1 bis 2 Laibchen Camembert, Brennnesselblätter, Zahnstocher oder Ästchen, große Blätter, z. B. Pestwurz, Rhabarber, Huflattich... Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Hälfte mit Camembert-Schnitten und Brennnesselblättern belegen. Mit je einer Kohlrabischeibe bedecken und fixieren (Zahnstocher). Die Schnitzerl in große Blätter wickeln und über Glut langsam braten, bis sie weich, aber bissfest sind. Mehrmals wenden.

Fotos: die wilde feldküche
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