23.05.2016, 13:15 Uhr

Rauchfrei durchs Leben

Viele Raucher wollen aufhören, schaffen es jedoch ohne Hilfe nicht von der Zigarette wegzukommen. (Foto: Perktold)

Versuche sich von der Rauch-Sucht zu befreien bleiben oft erfolglos, da die richtige Hilfe fehlt.

GALLNEUKIRCHEN (vom). Rauchen schadet der Lunge, hat fatale Auswirkungen auf Herz und Blutgefäße, erleichtert die Bildung von Blutgerinnseln und erhöht somit die Thrombosegefahr. Dies sind nur einige Auswirkungen, die der Konsum von Zigaretten mit sich bringt. Nach jahrelanger Gewohnheit fällt es Rauchern jedoch meist nicht leicht, einfach aufzuhören. "Das wichtigste ist, dass der Patient auch wirklich selbst zu rauchen aufhören will, ansonsten greift er immer wieder zur Zigarette", erklärt Christian Wiesinger, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe in Gallneukirchen.

Richtige Methode finden
Um von der Sucht weg zu kommen, gibt es verschiedene Nikotin-Ersatztherapien wie Nikotinpflaster, Sprays und Tabletten. "Ein Vorgespräch mit einem Arzt ist eine wichtige Voraussetzung, um die richtige Methode zur Entwöhnung zu finden. Hört man zu rauchen auf, ist auch eine Änderung des Lebensstils empfehlenswert. Bewegung und Ausdauertraining spielen dabei eine wichtige Rolle", so Wiesinger.
Einer Selbsthilfegruppe beizutreten ist eine gute Möglichkeit psychologische Unterstützung zu erhalten. "Selbsthilfegruppen sind allerdings nicht für jeden etwas. Eine andere Option ist, sich an Ärzte mit der Zusatzausbildung zur Rauchentwöhnung zu wenden. Diese arbeiten oft auch direkt mit Psychologen zusammen", erklärt der Facharzt.
Eine weitere Anlaufstelle zur Rauchentwöhnung ist die Gebietskrankenkasse. Sie unterstützt mit verschiedenen Kursen und auch Kuraufenthalte sind möglich.
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