27.04.2016, 11:50 Uhr

Die Burgruine in Reichenau – ein Idyllischer Ort für Veranstaltungen und Heimat für geschützte Arten

(Foto: LAG Sterngartl Gusental/Meilinger)
REICHENAU. Reichenau im Mühlkreis konnte sich seit der Inszenierung des Sommertheaters über die Region hinaus einen Namen machen. Das selbst der Bürgermeister DI Hermann Reingruber für Schauspielrollen zur Verfügung steht, zeigt von Verbundenheit, mit dem historischen Gemäuer und den ReichenauerInnen. Das Gleiche gilt für den Tourismusobmann Ewald Jenner, der mit dem in unmittelbarer Nähe zur Burg wohnende Architekt Andreas Henter ein Duett bildet, das versucht, die Burgruine zu erhalten und vor dem Zerfall zu schützen. Auch ein eigenes Buch über die Geschichte der Burgruine wurde geschrieben.
Um dieses bekannte Ensemble weiterhin schützen zu können, wurde nicht nur auf die historische Substanz Wert gelegt, sondern auch auf ihre „Bewohner“. Dohlen, Mauersegler und Turmfalken nennen die Burg ihr Zuhause. Der Ornithologe Herbert Rubenser investiert ehrenamtlich den Großteil seiner Freizeit, um die Vögel stärker ansiedeln zu können.
Mithilfe eines LEADER-Projekts ist nun die Verknüpfung von Revitalisierung und Naturschutz gelungen. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche Nistplätze für die Vögel geschaffen.
Vorhang auf für eine gelungene Symbiose von Tourismus, Kultur und Natur!
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