10.08.2016, 18:00 Uhr

Einbrecher wollte mit dem Ruckzuck flüchten

Einbrecher in Urfahr-Umgebung landen meist vor dem Richter am Landesgericht.
BEZIRK (fog). Laut stellvertretendem Polizeibezirkskommandant Erwin Pilgerstorfer ist die Zahl der Firmeneinbrüche im Juni und Juli diese Jahres gestiegen, "aber auch die Aufklärungsquote war sehr hoch". Zu den geklärten Fällen zählt beispielweise der Einbruch am 16. Juni in das Lagerhaus Walding, bei dem ein Tresor aufgefräst wurde. Die drei Flüchtigen konnten aufgrund von Hinweisen der Polizei Ottensheim von bayrischen Polizisten in München festgenommen werden. Am 21. Juni wurde schließlich ein Pkw-Dieb, der ein abgestelltes Auto bei einem Unternehmen in Zwettl gestohlen hatte, von der Polizei Bad Leonfelden erwischt.
Auch im Juli war einiges los: Bei einem Trafikeinbruch in Gallneukirchen – gestohlen wurden Bargeld und Zigaretten – und bei Einbrüchen in eine Feldkirchner Gastronomiestätte wurden die Täter inflagranti ertappt. Die Einbrecher, die es in Bad Leonfelden auf Kindergarten und Schule abgesehen hatten, wurden ebenso von der Polizei geschnappt.

In Puchenau ertappt

Eine etwas kuriose Festnahme gelang der Polizei Ottensheim in Puchenau: Ein 62-jähriger Tscheche versuchte bei einem Einfamilienhaus im Keller einzusteigen und löste dabei die Alarmanlage aus. In der Folge konnte ihn die Polizei durch Zeugenbeschreibungen bei der Station des Regionalzugs in Richtung Linz ausmachen. Nach einem missglückten Fluchtversuch nahmen sie ihn fest. Der mehrfach vorbestrafte Tscheche mit einem Nettoeinkommen von 150 Euro wurde am Landesgericht Linz zu neun Monaten Haft verurteilt. Das Urteil fiel relativ mild aus, weil er ein umfassendes Geständnis ablegte.
Neben Diebstählen in Deutschland, Niederlande, Tschechien und Wien hatte der Tscheche bereits 2007 in Kirchschlag Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 3500 Euro erbeutet. Bei einem Einbruch wurde ihm zum Verhängnis, dass er das Kleingeld in einem Aschenbecher auf einer Kommode noch mitnahm und DNA-Spuren hinterließ.
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