13.04.2016, 09:13 Uhr

Steinkunst aus "Galli" auf Zukunftskurs

Mit seinen extravaganten Formen und Gestaltungen verkörpert Gollner die zukünftige Grabkultur.

GALLNEUKIRCHEN (vom). 2004 gründete der gelernte Steinmetz Wolfgang Gollner das Unternehmen "SteinArt" in Gallneukirchen. Nach Überlegung den Betrieb zu verkleinern, stieg im Februar jedoch Gollners Sohn Andre ein. Neben der Gestaltung von Friedhöfen, Gräbern und Denkmälern bieten die beiden nun auch Küchenarbeitsplatten, Gartengestaltungen, Dienstleistungen für Reinigung und Imprägnierungen sowie das spezielle Reinigungsmittel "Gala-Care" der Marke SteinArt Gollner an.

Individuelle Grabgestaltung
Bevor Wolfgang Gollner SteinArt gründete, war er freischaffender Künstler. Doch in der Gestaltung von Ruhestätten und Denkmälern findet er sich wieder: "Ich gestalte mit den Angehörigen ganz individuelle Ruhestätten. Einzigartige Formen aus Stein, Metall und Glas geben mir die Möglichkeit, mich zu verwirklichen und neue Zugänge zu Denkmälern zu schaffen", so der Unternehmer.
Vor fünf Jahren begann Gollner mit der Gestaltung von Urnenparks. Unter anderem gestaltete er auch den Lichtergarten in Alberndorf. Sieben Urnen-Gräber sind in einem Halbkreis um einen Baum angeordnet. "Ich habe bewusst sieben Gräber gewählt, da Sieben als die Göttliche Zahl gilt. Die bunten Laternen sollen Hoffnung darstellen", erklärt der Unternehmer.
Ein weiteres Projekt war der Urnenpark in Ansfelden. Neben einem Aussegnungsstein für den gesamten Park wurden auch die Symbole des Wappens verarbeitet. "Die Gräberanordnungen sollen die Nettingsdorfer Werke, die Krems und den Geburtsort Bruckners darstellen", so Wolfgang Gollner.
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