02.06.2016, 08:08 Uhr

Neue Pläne für erweitertes AST-Taxi nach Ottensheim

Martin Füreder (l.) und Franz Bauer sind für die Erweiterung des AST-Taxis von Linz nach Ottensheim.

ÖVP und SPÖ in Ottensheim wollen mehr Einstiegsstellen in Linz und variable Ausstiegsstellen mit kleinem Aufpreis.

OTTENSHEIM (fog). Seit 2013 existiert das AST-Taxi für die Ottensheimer in seiner jetzigen Form. In Linz gibt es zwei Einstiegsstellen auf dem Hauptplatz und beim Posthof und in Ottensheim zwei Ausstiegsstellen am Bahnhof und Marktplatz. Einzelpersonen zahlen zwischen 6 und 8 Euro pro Fahrt, die zwischen 23.30 Uhr und 1.30 Uhr möglich ist, egal wieviele Personen im Taxi sitzen. Falls das Taxi nicht ausgelastet ist, zahlt die Differenz die Gemeinde. 2015 waren das 5545 Euro.
Allerdings schießt auch das Land OÖ einen Teil, bisher rund 40 Prozent, zu. 40 bis 45 Fahrten pro Monat wurden im Vorjahr gemacht und über das ganze Jahr nutzten 750 Fahrgäste das Sammeltaxi.
Dieser Service ist nicht nur für Junge interessant, sondern für alle, etwa nach dem Besuch von Kultureinrichtungen. Denn der letzte Zug fährt um 22.37 Uhr vom Mühlkreisbahnhof und der letzte Bus um 23 Uhr vom Hinsenkampplatz. Moritz Hagenauer (ÖVP) und Franz Bauer (SPÖ) sind sich einig geworden, dass dieses System zwar gut ist, aber erweitert werden sollte. Auch die JVP würde das begrüßen, so der Obmann-Stellvertreter Martin Füreder. Die momantane Regelung sei unzureichend, sind sie sich einig. Sie fordern zusätzliche Einstiegsstellen beim Hauptbahnhof, WIFI, Musiktheater, Cineplexx und beim A1 im Lenaupark.

Mit AST vor die Haustüre
Die Ausstiegsmöglichkeiten sollten auch flexibler sein. Leute, die auf dem Dürnberg wohnen und nicht beim Bahnhof aussteigen wollen, sollen den Normaltarif-Aufpreis bis Dürnberg erst ab dem Bahnhof Ottensheim zahlen und nicht schon ab Linz. Auch das steigende Sicherheitsbedürfnis spielt eine Rolle. Weibliche Jugendliche sollen nach dem Fortgehen sicher nach Hause gelangen, so die Idee. Das Taxiunternehmen (6969) sei grundsätzlich damit einverstanden, so Bauer, der hinzufügt: "In Wilhering gibt es ein ähnliches System." Martin Füreder könnte sich eine Kooperation mit Walding vorstellen. Im Gegensatz zu früher soll das AST-Taxi künftig mehr beworben werden. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung (12 pro O, 12 ÖVP, 4 SPÖ und 3 FPÖ) wird voraussichtlich ein Antrag auf Zuordnung in den Umweltausschuss gestellt.
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