13.07.2016, 09:45 Uhr

"Irgendwann muss Schluss sein"

Markus Retschitzegger (M.) fällt der Abschied vom Fußball nicht ganz so schwer, ist er doch stolzer Zweifach-Papa.

Der Goldwörther Markus Retschitzegger hängt die Schuhe an den Nagel

FELDKIRCHEN (rbe). Die Fußballschuhe schnüren lernte der Goldwörther Markus Retschitz- egger im Bezirk. Nach sechs Jahren in Feldkirchen ging es für den Stürmer dann zum LASK, wo er über dessen Nachwuchs zu den Amateuren ging und zwei Spiele bei den Profis machte. Nach Stationen in der Regionalliga bei St. Florian, Blau-Weiss Linz und Schwanenstadt ging es für Retschitzegger in die OÖ-Liga zu Micheldorf und Donau. Danach folgte die Rückkehr zu Feldkirchen.

Schöne Zeit bei Feldkirchen

"Einige Stationen waren es schon, aber im Nachhinein kann ich auf eine lässige Zeit im Fußball zurückblicken", so Retschitzegger, der weiter ausführt: "Die schönste Zeit hatte ich bei Blau-Weiß." Seit 2010 kickte er für Feldkirchen. "Die letzten Jahre waren wirklich schön. Irgendwann muss aber Schluss sein", betont der Mühlviertler, der erklärt: "Mehrmals in der Woche Training zu haben, darüber hinaus auch noch zu arbeiten und zwei Kinder zu haben, stellen einen in einem gewissen Alter vor große Herausforderungen. Die Wertigkeiten verschieben sich und ich hatte immer den Anspruch an mich selbst, dass ich dort, wo ich kicke, alles gebe und meine Leistung bringe. Dazu fängt irgendwann einmal der Körper zu zwicken an." Fad wird dem Offensivmann jedenfalls in der Fußball-Pension nicht werden: "Der Garten gehört gepflegt und in Feldkirchen werde ich auch vorbeischauen", lacht Retschitzegger, der sich in seiner letzten Partie gegen Eidenberg noch mit einem sensationellen 20 Meter-Tor belohnte.
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