30.04.2016, 05:00 Uhr

Kultur - Baustein der Gemeinde

NÖTSCH (nic). Neben vielen Festen ist das Museum des Nötscher Kreises ein wichtiger Kultur-Baustein der Gemeinde. Bis 30. Oktober sind dort 'Verbindungsstücke' zum Maler Arnold Clementschitsch zu sehen.
"Dank der Unterstützung internationaler Kunstsammler, unter anderem aus den USA, war es möglich, diese Werkschau mit über 50 Bildern zusammenzustellen," erklärt Museumsleiterin Birgit Kassl.
Sie präsentiert auch das Werkverzeichnis, das bei über 900 bekannen Bildern von Clementschitsch auch eine entsprechende Seitenzahl umfasst.
Bekannt ist, dass der Künstler, der im gleichen Jahr wie Franz Wiegele geboren wurde und zeitgleich in Wien studierte, einige Besuche im Gailal machte, obwohl er seinen Lebensmittelpunkt nach München verlegte. Hier porträtierte er auch einige seiner Mäzene.

Viele Unterstützer
Bis zum Kriegsbeginn 1933 war der Höhepunkt der viel beachteten Clementschitsch-Malerei. Frühe und zum Teil ausgezeichnete Bilder erinnern an den Französischen Impressionismus. "Später lag der Schwerpunkt, unter anderem aus wirtschaftlichen Gründen, auf Porträts", erlärt Birgit Kassl.
Das Museum ist sehr stolz auf die Ausstellung, die fünf Jahre Vorbereitung brauchte, und ist froh über die Unterstützung fördernder Mitglieder und Unternehmen sowie des Landes, ohne die die Arbeit unmöglich wäre.
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