05.07.2016, 08:30 Uhr

Millionenaufwand für Villachs Trinkwasser

Kontrollieren den unterirdischen Weg des Rollmeiselvortriebs: Bauleiter Arthur Lippitsch und Daniel Leitner

Im Wasserwerk sorgen 30 Mitarbeiter dafür, dass aus unseren Leitungen bestes Wasser rinnt.

VILLACH (ak). Sauberes Wasser ist bei uns eine Selbstverständlichkeit, der Aufwand dafür ist allerdings hoch. „Unsere größte Herausforderung ist es, dass Lebensmittel Nummer eins, in bester Qualität den Villachern zur Verfügung zu stellen”, berichtet Peter Weiß, Abteilungsleiter des Wasserwerk Villach. Um dies zu gewährleisten, bedarf es neben der Weiterbildung der 30 Mitarbeiter auch einiger spektakulärer Baustellen.

Leitungen erneuern

Eine davon ist die Baustelle in der Olof Palme Straße. Die Wasserleitung muss vom privat auf öffentlichen Grund verlegt werden. Zu sehen bekommt man nur eine Start- und Zielgrube und einige Markierungen am Asphalt. Den Rest erledigt ein unterirdischer Rollmeiselvortrieb, der den Tunnelkanal für die neue Wasserleitung auch gleich mit Betonit auskleidet. Für 120 Meter benötigt der Rollmeisel sechs Stunden. Die Dauer der Baustelle beträgt bis zur kompleten Fertigstellung ganze zwei Tage.

Hochbehälter neu

Bei einer weiteren Baustelle wird in Großvassach ein neuer Hochbehälter errichtet. Das Besondere an dieser Baustelle ist die völlig neuartige Bauweise, die in Kärnten erstmalig zum Einsatz kommt. Dutzende Hightech-Geräte schweißen den Edelstahlbehälter vor Ort zusammen. Nach der Fertigstellung kann das Trinkwasser in zwei Edelstahlbehälter mit einem Fassungsvermögen von 250 Kubikmeter gespeichert werden.
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