13.07.2016, 14:27 Uhr

FP-Chef Baumann: "Weidinger schien seit längerem überfordert"

"Affäre Weidinger": FP-Stadtrat Erwin Baumann fordert nun eine generelle Bereinigung der Kompetenzen der Stadträte (Foto: kk)

Der FP-Stadtrat zeigt Verständnis für den Schritt der SPÖ, VP-Mann Weidinger einen Teils einer Kompetenzen zu entziehen.

VILLACH. Es ist die politische Causa prima: Die SPÖ hat beschlossen, in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung in der Kirchtagwoche VP-Stadtrat Peter Weidinger die "Verkehrsplanung" wegzunehmen. Ein einzigartiger Schritt, der mit Weidingers "Untätigkeit" in diesem Bereich begründet wird. (Lesen Sie den Bericht hier)

Baumann zeigt Verständnis

Nun meldet sich auch FP-Chef und Stadtrat Erwin Baumann zu Wort. Er zeigt Verständnis für den Schritt der SPÖ: Weidinger scheine seit längerem mit seinen Aufgaben überfordert. Eine Bereinigung der Strukturen sei für Weidinger eine letzte Chance zu beweisen, ob hinter der vollmundigen schwarzen Ankündigungspolitik auch tatsächlich auch ein politischer Macher stehe, sagt Baumann.

SPÖ soll übernehmen

Wer das Verkehrsplanungs-Referat künftig erhalten soll? Baumann plädiert dafür, dass die SPÖ alle Verkehrskompetenzen übernimmt. Bisher war der Bereich auf SPÖ (Sucher) und ÖVP (Weidinger) aufgeteilt.

Bereinigung der Kompetenzen

Der FP-Politiker will die Weidinger-Entmachtung zum Anlass für eine Bereinigung der Kompetenzen der einzelnen Stadträte nehmen. So sei es nicht nachvollziehbar, weshalb er, Baumann, für die Wohnungsvergaben, nicht jedoch für den Wohnbau samt den Hausverwaltungen zuständig sei. „Im Zuge der Diskussion über neue Referatsverteilungen soll hier sachlich und ruhig über Optimierungen diskutiert werden“, sagt Baumann.

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