20.04.2016, 05:00 Uhr

KICK INTERN VILLACH

SK Weißensteintrainer Manfred Salentinig mußte in der Wingerpause gleich fünf Stützen ziehen lassen. (Foto: Peter Tiefling/KK)
In unserer Serie "Kick Intern" gibt Peter Tiefling einen Überblick darüber, was sich bei den Villacher Fußballvereinen intern abspielt.

Hoffung lebt
Mit 80 erhalten Saisontreffern ist Tabellenvorletzter SK Weißenstein (1. B) der Prügelknabe schlechthin. Gegen Keutschach musste Torhüter David Tschemerjak gleich sechs Mal das Leder passieren lassen. „Am bisherigen Saisonabschneiden trifft David die geringste Schuld“, nimmt Trainer Manfred Salenting seinen Torhüter in Schutz. Die Ursache ist eher in der dünnen Personaldecke zu orten. Mit Patrick Lamprecht, Lukas Lamprecht, Daniel Molzbichler (alle Afritz), Markus Gaisecker (St. Egyden), Michael Linder (Fürnitz) wanderten gleich fünf Leistungsträger ab. Gleichwertiger Ersatz konnte nicht verpflichtet werden. „Wir geben die Hoffnung aber nicht auf. Nur der Tabellenletzte ist Fixabsteiger. Zudem rechne ich mit dem baldigen Einsätzen von Basiru Bayo, Markus Seidler, Christoph Zöhrer und in Folge mit Punktezugewinnen“, gibt sich Salentinig noch hoffnungsvoll.

Sand im Getriebe
„Zum Glück gibt es in der 1. B nur einen Marco Sand, der unsere Getriebetechnik stört“, bringt Ledenitzentrainer Herbert Rautnig die Niederlage gegen Rosegg (1:4) und die bisherige Meisterschaft auf den Punkt. Der Rosegger Marco Sand erledigte den Tabellenführer mit seinem Triplepack fast im Alleingang. „Aufgrund dieser Niederlage kommt aber kein Angstzustand auf. Wir liegen mit drei Punkten in Front. Das Restprogramm wird zwar schwer, aber lösbar und zudem haben wir den mögliche Unterligaaufstieg noch in eigenen Händen“, wirkt Rautnig teammotivierend.
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