10.05.2016, 11:12 Uhr

Wernberg will die Jugend an die Kampfmannschaft heranführen

SV Wernberg: stehend v. l . n . r.)Co. Tr. Jussner Robert, Tr. Olsacher Robert, Dorner Kevin, Schnabl Florian, Fillafer Thomas, Pettauer Christof, Freithofnigg Patrick, Melinz Florian, Hecher Rene, Wulz Bernhard, Frank Niklas, Nageler Gerald. - (hockend v. l. n .r.): Rastoka Marinko, Paul Perin, Ulbing Christian, Oswald Daniel, Mamec Michael, Pfeiler Kevin, Kargl David, Kunic Dino, Kargl Lukas. (Foto: SV Wernberg)

Fußball-Trainer Robert Olsacher über die gelungene Mischung aus Youngsters und Routiniers in seiner Mannschaft.

WERNBERG (Peter Tiefling). Die Meisterschaftsvorgabe für das erste Trainerjahr von Robert Olsacher beim SV Wernberg (1. Klasse B) lautete nicht Unterligaaufstieg. Nein, Olsacher soll die eigene Jugend an die Kampfmannschaft heranführen und eine verschworene Truppe aufbauen. „Tabellenrang fünf war mein Ziel und hier ist meine Elf auf Kurs“, sagt er.

Jugend und Routiniers

Um das Vorhaben „Jugend in Führungspositionen“ erfolgreich umsetzen zu können, bedarf es aber auch der Unterstützung arrivierter Spieler. Genau hier hat der SV Wernberg mit Torjäger Bernhard Wulz (16 Saisontreffer), Daniel Oswald und Dino Kunic Teamplayer mit Vorzeigecharakter. „Sie haben keine Starallüren, gehen immer an ihre Leistungsgrenze und wirken motivierend auf unseren Nachwuchs“, sagt Olsacher.

Beim Sieg über Töplitsch (5:1) fehlte Topscorer Wulz, denn er wurde von Freunden zu seinem Polterabend nach Graz entführt. Wie es für Vorzeigeathleten aber gehört, sprangen Oswald und Kunic mit zwei bzw. drei Treffern als Torschützen ein. So können sich die Nachwuchshoffnungen Christian Ulbing, Lukas Kargl & Co. über Tabellenrang drei erfreuen.

Finanzbosse

„Die Aufgabe war bei der Übernahme der Funktion sehr herausfordernd. Um unsere Ziele wie Nachwuchsarbeit, Infrastruktur (neue Tribüne und Kantine, Anm.) und Clubneuaufbau in geregelten Bahnen ablaufen zu lassen, sind zwei Finanzreferenten notwendig“, erklärt Christian Mitterböck, warum er mit Christopher Kriegl die Clubfinanzen im Tandem verwaltet. Für Kriegl hat sich die Doppelbesetzung bewährt: „Wir können uns dadurch auf das Wesentliche konzentrieren und mehr produktive Termine zu Gunsten des Vereines wahrnehmen“, sagt er.
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