28.03.2016, 09:23 Uhr

Mehr als nur jonglieren - immer wieder versuchen - umkehren - Teil 1

Passend zur Erinnerung an das Leiden und die Auferstehung hatte Werner gestern vom Bischof den Auftrag erhalten über das Sühnopfer Jesu Christi zu sprechen. Er löste das ungefähr auf folgende Weise: Zuerst zitierte er folgende Verse aus der heiligen Schrift:

Und die Menschen sind genügend unterwiesen, um Gut von Böse zu unterscheiden. Und das Gesetz ist den Menschen gegeben. Und durch das Gesetz ist kein Fleisch gerechtfertigt, oder durch das Gesetz sind die Menschen abgeschnitten. Ja, durch das zeitliche Gesetz sind sie abgeschnitten worden; und auch durch das geistige Gesetz gehen sie zugrunde in bezug auf das, was gut ist, und werden elend immerdar.

Darum kommt die Erlösung im heiligen Messias und durch ihn; denn er ist voller Gnade und Wahrheit.

Siehe, er bringt sich selbst als Opfer für Sünde dar, um den Zwecken des Gesetzes Genüge zu leisten für alle, die ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist haben; und für niemanden sonst kann den Zwecken des Gesetzes Genüge geleistet werden.

Wie wichtig ist es daher, dass all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, dass kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf daß er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht.

Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, so dass er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden.


Dann meinte er sinngemäß folgendes:
Ich komme aus der Welt des Sports und möchte als Symbol für meinen persönlichen Umgang mit dem Sühnopfer des Herrn das Jonglieren verwenden.
Alles ist relativ leicht, solange ich nicht mehr Bälle in der Hand halte, als ich Hände zur Verfügung habe. Schwierig wird es also dann, wenn es mindestens 3 Bälle werden. Ab da erfordert es - je nach Geschick - mehr oder weniger Zeit und Einsatz das Jonglieren auch tatsächlich zu lernen. Immer wieder wird es geschehen - und das ist eigentlich unvermeidlich - , dass Bälle auf den Boden fallen. Im Leben bedeutet das, dass ich etwas falsch mache oder auch dass ich sündige. Das Sühnopfer unseres Herrn schafft mir die Möglichkeit, dass ich mich bücken kann, und den Ball wiederum vom Boden aufhebe und einen neuen Versuch starte. Ich kann mich nicht nur bücken, ich darf es auch. Indem ich den Ball vom Boden hole, wende ich symbolisch das Sühnopfer Jesu Christi in meinem Leben an und wage einen neuen Versuch. Immer und immer wieder.

Ist es eine Katastrophe, wenn mir der Ball auf den Boden fällt? Nein nicht wirklich! Solange es mich interessiert und ich die Energie aufwende den Ball aufzuheben und von neuem beginne.

Das Problem beginnt erst dann, wenn ich aufhöre mich nach dem Ball zu bücken.
Die Chance sich zu bücken ist da, immerwährend. (Seine Hand ist immer ausgestreckt). Doch Gleichgültigkeit, Feigheit vor der Meinung von Leuten, falsche Scham oder was auch immer verhindern das persönlichen Anteil am Beitrag des Bemühens.

Man könnte das Umkehr nennen. Und es sichert immer wieder Vergebung. Dank ihm.

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Tracy Hall Jr aus Klagenfurt | 28.03.2016 | 18:17   Melden
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