19.04.2016, 12:34 Uhr

Forschungsauftrag soll gefährdete Tierart retten

Keine plakative Schönheit, aber umso schützenswerter: Der Waldrapp (Foto: kk)

Tierpark Rosegg nimmt an einzigartigem Projekt teil.

ROSEGG (Verena Trattler). Der Tierpark Rosegg gehört zu den Top-10-Ausflugszielen Kärntens. Jährlich werden an die 100.000 Besucher gezählt. Der 1830 gegründete Tierpark Rosegg ist seit 1970 offen für Publikum und bildet mit dem Schloss Rosegg und dem Labyrinth ein Stück Kärntner Geschichte.

Rettungs-Projekt

Ein Highlight ist heuer das Wiederanschließungsprojekt der EU für die sogenannten Waldrappen. Diese gefährdete Art der Zugvögel hat in Rosegg ein sicheres Zuhause gefunden mit artgerechter Haltung und guter Nachzucht. Der Bestand der Waldrappen in Europa ist zeitweise auf 50 geschrumpft gewesen, deswegen hat der Tierpark Rosegg sich die Arterhaltung dieser Vögel zur Aufgabe gemacht. Parkchef Emanuel Liechtenstein beschreibt das Projekt: „Die Wildrappen werden von Forschern nach der Konrad-Lorenz-Methode auf Ziehmütter „geprägt“ und sind auf diese dann fixiert.“
Eine weitere Attraktion des Tierparkes sind die frischgeboren Mufflons und europäische Goldschakale, welche zum ersten Mal in ganz Österreich für Publikum zu sehen sind. „Der Tierpark sieht es als seine Aufgabe, nicht nur die Besucher zu unterhalten, sondern auch die Artenvielfalt der verschiedensten Tiere zu erklären“ sagt Emanuel Liechtenstein.
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