31.08.2016, 14:24 Uhr

KOLUMNE: Reden wir über das Phänomen "Hamsterkäufe"

In Deutschland sorgt seit Tagen eine Meldung für Aufregung, wonach die Bundesregierung ihren Bürgern rät, stets ein paar Lebensmittelreserven zu Hause zu haben. Es könnte ja einmal etwas passieren. Was weiß man.

Also, einmal abgesehen davon, dass es vermutlich grundsätzlich ratsam ist, Nahrung daheim zu haben (vor allem, wenn man hin und wieder etwas essen will), sind die Medien plötzlich voll mit Berichten über die Reaktion der Menschen auf die Politiker-Empfehlung: Es komme, liest man, flächendeckend zu so genannten Hamsterkäufen.

Jetzt weiß ich auf die Schnelle nicht, wie viele Hamster man braucht, um, sagen wir, im Ernstfall zehn Tage lang überleben zu können. Und ich bin auch ein wenig überrascht, dass es in Deutschland so viele Hamster gibt, um damit 80 Millionen Menschen zu versorgen.

Die zentralen Fragen scheinen mir aber zu sein: Was, wenn einem die kleinen Viecher gar nicht schmecken? Ist dann der Hamster für die Katz'?

Herr Kofler schreibt regelmäßig Kolumnen in der WOCHE. Sie sind nicht ganz ernst gemeint. Oder doch? Man weiß es nicht.

Kennen Sie den Hup-Hudler? Nix? Dann wird es Zeit! Lesen Sie hier!
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