19.07.2016, 09:46 Uhr

Nach Testphase nun fix: Go-Mobil bleibt Feld am See erhalten

Die Bürgermeister von Radenthein,Michael Maier, und Feld, Erhard Veiter, mit Pfarrer Michael Guttner bei der Go-Mobil-Präsentation (Foto: kk)

Projekt wird von Radenthein mitbetreut. Wartezeiten könnten sich daher etwas verlängern.

FELD AM SEE (kofi). Nach einer dreimonatigen Testphase ist es nun fix: Die Gemeinde Feld am See erhält ein dauerhaftes Go-Mobil. Es wird von der Nachbarkommune Radenthein aus geführt, wo Go-Mobil seit sieben Jahren ein Erfolg ist. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass das Go-Mobil auch nach Radenthein fährt", sagt Feld-Vizebürgermeisterin Michaela Oberlassnig (SPÖ): "Unsere Bürger nutzen es für Arztbesuche und zum Einkaufen."

Eventuell längere Wartezeiten

Für die Bürger von Radenthein können sich künftig die Wartezeiten auf das Go Mobil etwas verlängern, da nun ein größeres Gebiet angefahren wird. Letztlich sollte dies aber kein großes Problem sein, da die Initiative ja primär für Pensionisten gedacht ist.

Das Prinzip Go-Mobil

Bei Go-Mobil handelt es sich um eine Initiative auf Vereinsbasis. Üblicherweise wird pro Gemeinde ein Taxi angekauft, Betriebe, die möchten, dass sie angefahren werden, zahlen einen Jahresmitgliedsbeitrag. Für die Fahrgäste gibt es eigene Bons, so genannte GOs. Sie kosten, zum Beispiel in Feld am See, 3,80 Euro pro Fahrt – egal, wie weit der anzufahrende Betrieb entfernt ist. Wer hingegen zu einem Nicht-Mitglieds-Betrieb gebracht werden möchte, muss zwei GOs zahlen.
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