16.05.2016, 19:35 Uhr

Österreichische Post.AG ignoriert die Bedürfnisse der Kunden.

Utl.: Profitgier geht vor Kundenfreundlichkeit.

Während die österreichische Post.AG im letzten Jahr einen Nettogewinn von 142 Millionen Euro erwirtschaftete, fährt sie ihren Kahlschlag im privaten Postbereich weiter und stößt unzählige Kunden damit vor den Kopf. Anstelle eine bessere und effektivere Kundenbetreuung zu gewährleisten, werden systematisch Postämter geschlossen und Postkästen abmontiert. Man möge fast das Gefühl haben, die österreichische Post.AG habe kein Interesse am heimischen Markt und dem Wohlbefinden der Kunden. Seit der Schließung des Postpartners im Villacher Stadtteil Manhattan sind über 3000 Menschen von der Brief-Infrastruktur abgetrennt. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Stadtregierung und der SPÖ Villach-Manhattan, eine Lösung zu finden, hat sich die österreichische Post.AG bis heute nicht dazu bereit erklärt, Alternativen zu suchen und aktiv für die Kunden im Stadtteil da zu sein.

„Es ist eine Unverschämtheit wie die österreichische Post.AG mit ihren Kunden, MitarbeiterInnen und politischen VertreterInnen umgeht. Anfragen werden ignoriert und Lösungsansätze verworfen. Als erste Sofortmaßnahme muss ein Postkasten im Stadtteil installiert werden“, so Christopher Slug, Stadtteilvorsitzender der SPÖ Manhattan.

Christopher Slug weiter: „Mit einem Postkasten wäre zwar das Problem nicht gelöst, aber es würde eine Erleichterung für die älteren MitbürgerInnen im Stadtteil darstellen.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.