28.07.2016, 10:46 Uhr

Pokémon hält Villachs Jugend auf Trab

Monster-Alarm! So sehen Spieler die Pokemon auf ihren Handy-Displays (Foto: Sternberger)

Das neue Kult-Spiel findet weltweit Millionen Fans. Auch in Villach wird eifrig gespielt. Wir haben uns in der Szene umgesehen.

VILLACH (Daniel Hochmüller). Den Blick starr auf das Handy gerichtet – so sieht man derzeit Villachs Jugend. Der Grund: „Pokémon Go“. Videospiel-Riese Nintendo schaffte es in Kooperation mit Software-Hersteller Niantic in kürzester Zeit, einen weltweiten Erfolg zu landen.

Kleine Monster in Villach

Die Pokémon erfreuten sich schon im TV und auf dem Gameboy großer Beliebtheit und feiern nun auf dem Smartphone ein Comeback. Das Besondere an der Handy-App ist das Einbeziehen der täglichen Umgebung. Mithilfe einer "Augmented Reality" genannten Technik werden die animierten Pokémon an reale Orte projiziert. Der Nutzer blickt dabei in sein Handy wie durch eine Kamera – und er sieht Pokémon vor sich.

Belebte Parks

Die Erfolgs-App hat auch in Villach Einzug gehalten. Begeistert von dem Trend sind vor allem Jugendliche, aber auch all jene, die die Figuren noch aus der Kindheit kennen. „Pokémon Go“ begeistert vor allem, da es bekannte Orte mit einbezieht. Egal ob Postgasse oder Stadtpark, die Pokémon werden Teil des gewohnten Umfelds. Zückt man sein Handy am Hauptplatz, kann es passieren, dass sogar mehrere der Monster vor einem stehen.

Pokémon fangen

Und genau da beginnt der Spaß: Denn wenn man ein Pokémon vor sich sieht, muss man es einfangen. Das ist jedoch nicht alles, denn man kann die Pokémon auch gegeneinander kämpfen lassen. In sogenannten Arenen, z. B. an der Pestsäule oder im Perau-Park, kann man sich mit anderen messen – und dabei neue Leute kennenlernen. Es zeigt sich, dass viele Anhänger der App am sozialen Faktor und an der Bewegung Freude finden. 
"Ich spiele Pokemon Go, weil es ein guter Zeitvertreib ist und man an die frische Luft kommt", sagt Chiara Koren (15) aus Villach. Chiara Dankl (15), Wernberg, ergänzt: "Man tauscht sich gegenseitig aus und redet miteinander, das gefällt mir.“

Bewegung und Spaß

Um etwa ein „Pokémon-Ei“ auszubrüten, muss man sich bewegen, manchmal sogar über mehr als 10 Kilometer. Die zentralen Treffpunkte für Pokémon-Liebhaber sind eindeutig Villachs Parkanlagen, wobei auch die Draulände sehr beliebt ist.
Und wie verdient Nintendo an diesem Spiel? Die App selbst ist zwar kostenlos zum Downloaden, es können jedoch zusätzliche Funktionen via Zahlung erworben werden.

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