21.06.2016, 09:31 Uhr

Starke Veldner Hilfe für Ukraine-Transport

Von rechts: Casino-Direktor Othmar Resch, Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Bundesheersoldaten und freiwillige Helfer beim Beladen des Sattelschleppers. (Foto: kk)

Der Wernberger Andreas Kuchler hat wieder einen Sattelschlepper in die Ukraine geschickt. Diesmal mit Casino-Unterstützung.

VELDEN. Der Wernberger Andreas Kuchler, seit Jahrzehnten unermüdlicher Antreiber seiner selbstinitiierten Hilfstransporte in die Ukraine, hat wieder einen Konvoi losgeschickt. Seit den 1990er-Jahren hat er bereits mehr als 500 Tonnen an Hilfsgütern ostwärts geschickt.

Viele Schulmöbel

Diesmal langten in der 85.000-Einwohner-Stadt Mukatschewo neben einer Fülle verschiedener Hilfsgüter (insgesamt rund zwölf Tonnen) wieder viele gebrauchte Schulmöbel ein. Tafeln, Tische und Stühle stammen von der Neuen Mittelschule Velden (Direktor Kurt Mischkulnig), die derzeit erneuert und erweitert wird.

Casino half aus

Auch die Finanzierung des Transportes ist "made in Velden": sie wurde von den Casinos Austria übernommen. „Wir kennen die große Not in der Ukraine, deshalb haben wir diese Aktion gerne unterstützt“, sagt Casino-Direktor Othmar Resch. Als Einfädler der Zusammenarbeit trat übrigens Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk auf.

Ausschließlich Spenden

Kuchlers Ukraine-Hilfe steht auf rein ideellen Beinen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden. Auch zum Beladen des Sattelschleppers wird Hilfe benötigt. „Wir klopfen beim Bundesheer und unseren Blaulichtorganisationen nie vergeblich an“, sagt Kuchler. Beim jüngsten Transport langten Jungsoldaten des Führungsunterstützungsbataillons 1 (Kommandant Oberst Ernst Berthold), Lutschounig-Kaserne, kräftig zu, ebenso Frauen und Männer der Villacher Hauptfeuerwache, der FF Judendorf und Wernberg sowie langjährige bewährte Helfer der Villacher Ukraine-Hilfe.

Armut in der Ukraine

Das Leben in der kriegsgebeutelten Ukraine ist für viele Menschen nicht mehr bestreitbar. "Pensionisten müssen oft mit 30 Euro pro Monat das Auslangen finden", sagt Kuchler: "Ein halbwegs menschenwürdiges Leben würde aber 300 Euro voraussetzen." Damit ist klar: Kuchlers Hilfstransporte werden auch weiterhin benötigt werden. Von Bekleidung über Bettwäsche, Matratzen, Rollstühle, Werkzeug bis hin zu alten Laptops und Schulwaren – gebraucht wird fast alles. Nähere Informationen: andreas.kuchler@gmail.com oder per Telefon: 0664 612 80 19.
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